Stefan Berger junior

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Stefan Berger (* 26. Juli 1935 in Wörschachwald) ist ein ehemaliger Lokalpolitiker und Fremdenverkehrsvereins-Obmann in der Gemeinde Pürgg (später die ehemaligen Gemeinde Pürgg-Trautenfels, heute Marktgemeinde Stainach-Pürgg).

Leben

Berger Stefan wurde als Sohn von Stefan und Christine Berger vlg. Ebner Keuschler und Schuhmacher in Wörschachwald geboren. Seine Großeltern haben im selben Haus, die Jausenstation „Dachsteinblick“ gegründet und bis 1947 betrieben. 1947 übernahmen Leo und Liesl Berger die Jausenstation und bauten es zu einen Gasthaus aus. Stefan Berger übernahm nach dem Tod von seinen Vater 1958 die Ebner Keusche.

Er heiratete die Erika Huber, Grabner Tochter aus Lessern.

Sie wollten anstatt der bereits baufälligen Ebner Keusche ein neues Haus errichten. Dies wollte der Bruder verhindern und hatte das junge Ehepaar mit Kind und Kegel ganz brutal vertrieben.

Erika und Stefan Berger verkauften die Ebner Keusche und bauten in Lessern ein Gasthaus und eine Pension. In dieser Zeit wurde der Fremdenverkehrsverein Pürgg gegründet und Berger wurde zum Obmann gewählt. Er gründete noch den Sportverein Grimming und baute den Wasserfallweg in Lessern. Die Pension ging schlecht und er musste wieder verkaufen.

Sie kauften eine Eigentumswohnung in Liezen und er wurde Steweag-Mitarbeiter. Schon nach fünf Monaten wurde er zum Betriebsratsobmann gewählt, kam bald in den Aufsichtsrat seiner Firma und wurde in den Gemeinderat in Liezen gerufen.

Nach 20 Jahren musste er aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand treten. Seither beschäftigt er sich mit Handwerkskunst, wie Krippen bauen, schnitzen und drechseln sowie in letzter Zeit, mit schreiben von Geschichten aus der Nachkriegszeit, die er am eigenen Leib erlebt hat.

Politische Karriere

Für die SPÖ war er Mitglied des Gemeinderates von Liezen

Geschichten von Stefan Berger für das EnnstalWiki

Dem EnnstalWiki stellte er verschiedene Beiträge aus Pürgg-Trautenfels zur Verfügung:

Erzählungen von Stefan Berger
Ss' Brotwegerl · Die Geschichte von den Chinesen und der Kirche in Pürgg · Der „Ebner Vater“ und das „Pürgger Gleut“ in der Kirche · Der Kapuzinersteg · Die Elektrifizierung von Wörschachwald, Zlem, Dörfl und Lessern in der damaligen Gemeinde Pürgg · Die Gründung des Fremdenverkehrsvereins Pürgg · Gamsjaga-HäuslGindl-Hörndl-Gipfelkreuz · Heuernte im Wandel der Zeit · Die Skiveranstaltungen in Pürgg vor und nach dem Zweiten Weltkrieg<br /
Da Wörschachwalder Brottrager · Da „Ebner Bua“ und das Kriegsende in Wörschachwald · Entwicklung der Schüler, der Bevölkerung und der Bauern · Der Wörschachwalder-Weg und die Entwicklung in der Landwirtschaft · Pioniere · Das kleine Hörndl in Wörschachwald und die Geschichte des Gipfelkreuzes · Red wia a Wirschochwolner · Die (letzte) Rauchkuchl (von Wörschachwald) · Der Brunner und die letzte Rauchkuchl · Zwei Geschichten zu den Dialektwörtern, die so komisch und doch interessant sind! · Die „Schuster-Stör“ in den 1950er-Jahren in Wörschachwald · Die Geburt einer Siedlung in Wörschachwald · Die Telefongeschichte vom Gasthof Dachsteinblick · Der Lehrer Fuchs und ich und mein „scheußliches“ (Volks-)Schulleben in Wörschachwald · Die (Volks-)Schulen in Wörschachwald · Wasserfallweg in Lessern

Gedicht: Aus und vorbei

Beiträge aus dem Tagebuch der Anna Gasteiner

Quellen