Ausseerland

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Blick ins Ausseerland vom Loser
Blick zum Altausseer See

Als Ausseerland bezeichnet man einen der beide Teile des Steirischen Salzkammerguts (der zweite nennt sich Hinterberg) mit Hauptort Bad Aussee.

Allgemeines

Es umfasst das Quellgebiet der Traun und das Gebiet der Gemeinde Grundlsee, Altaussee und Bad Aussee zwischen dem Toten Gebirge im Norden, dem Grimming und Kemetgebirge im Süden sowie dem Dachsteingebirge im Westen und Südwesten.

Geschichte

Von 1938 bis 1. Juli 1948 gehörte das Ausseerland, also der Gerichtsbezirk Bad Aussee, zu Oberösterreich.

Das Ausseerland wurde 1997 von der UNESCO, zusammen mit Teilen der Ennstaler Gemeinden Gröbming, Haus im Ennstal und Ramsau am Dachstein, dem inneren Salzkammergut – insbesondere Hallstatt – und den auf Filzmooser Gemeindegebiet im Land Salzburg liegenden Anteilen am Dachsteinstock zum Welterbe Hallstatt-Dachstein Salzkammergut erklärt[1].

Wirtschaft

Der Fremdenverkehr gilt als Hauptwirtschaftszweig. Weitere wichtige Wirtschaftszweige sind die Holzwirtschaft und Salzabbau im Sandling (seit 1147).

Verwaltung

Die Politische Expositur Bad Aussee war ein bis 2011 formal selbständiger Bezirk (Politische Expositur) in der Obersteiermark nördlich des Ennstals und Teil des Bezirk Liezens. Ein Großteil des Ausseerlands (370 km²) ist Naturschutzgebiet.

Kultur und Veranstaltungen

Alljährlich im Frühling lockt das Narzissenfest Tausende von Besuchern ins Ausseerland.

Medien

Die Alpenpost berichtet in ihrer Frühzeit des Bestehens als Steirische Alpenpost auch über Ereignisse im Ennstal.

Kirche

Die katholischen Pfarren gehören zum Dekanat Oberes Ennstal - Steirisches Salzkammergut.

Gewässer

Bilder

  • Ausseerland – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien bei Ennstalwiki

 Ausseerland – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Weblinks

Quellen

  • Eintrag zu Ausseerland in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online (auf AEIOU)

Fußnoten

  1. Quelle Wikipedia und dort whc.unesco.org