Benutzerin:ChristineReiter/Baustelle

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Die Schmiede in Untergrimming ist ein historischer Betrieb in der Marktgemeinde Stainach Pürgg, die nicht mehr im Betrieb ist und heute die Urlaubsmöglichkeit [[]] anbietet.


Allgemeines

=Geschichte

Erste Erwähnung ist im Taufbuch der Pfarre Pürgg; Getauft wurde am 4. Dezember 1607 Katharina Des André Risner Schmid unter Grim und der Magdalena . Erste Erwähnung in Grundbuch lt Chronik Pürgg Trautenfels ist 1614 /1622 als Besitzer Risner Anton (eher André ) 1631 folgt Rottboldner Lorenz 1654 übernimmt die Schmiedfamilie Pilz für 180 Jahre das Schmiedhaus zur selben Zeit sind Angehörige der Familie an der Schmiede in Stainach ansässig. Besitzfolge Wolfgang Pilz 1654-1701 Er war sehr lange auf dem Schmiedgut in Untergrimming, vom 16. November 1654 bis zum 9. Juni 1701. Sein Alter und „Leibsschwachheit" zwangen ihn dann zur Übergabe seines Besitzes an seinen Sohn Andre. Andreas Pilz 1701-1734 Hans Pilz 1734-1767 Mathias Pilz 1767-1770 Joseph Pilz 1770-1802 Thomas und Anna Pilz 1802-1823 Am 18 April 1823 verstirbt Thomas seine Frau Anna ist alleinige Besitzerin für 3 Jahre Pilz Anna verkauft dann an Franz Zettler, den Schmied von Öblarn. Zur selben Zeit gibt es in Gröbming einen Thomas Pilz, er ist der Loi Schmied in Gröbming und mit der Tochter von Franz Zettler verheiratet. Ob und wie diese beiden Schmiede verwandt sind konnte nicht geklärt werden. 1830 Schmied Familie Zettler übernimmt die Schmiede Gleichzeitig wurden folgende Schmiede von der Familie betrieben; Donnersbach, Mühlreith, Neuhaus, Öblarn und Bad Aussee. Franz Zettler übergab die Schmiede 1831 seinen 20-jährigen Sohn Johann Zettler und dessen Gattin Magdalena Peer damals 18 Jahre alt. Johann und Magdalena Zettler 1830 -18 Josef und Maria Zettler 1877 -1888 Nach dem Tode des Joseph Zettler verkaufte dessen Witwe Maria die Schmiede an den Einwanderer Rudolf Wolf Rudolf Wolf 1890- 1950 Franz Woif 1950 1963 Tassilo Dursy ab 1966 Er betrieb die Schmiede nicht mehr. Seine Töchter übernahmen die Schmiede nicht. Er verkaufte das Schmiedhaus an die jetzigen Besitzer James und Gil Bellemy


Betrieb der Schmiede im 19 Jhdt

Die Schmiede hatte 2 Wasserräder, welche über den Grimmingbach betrieben wurden. Über die Produktion der Schmiede kann man anhand der Geschäftsbücher und handschriftlichen Aufzeichnungen des Johann Zettler erfahren Die Schmiede stellte für den Örtlichen Bedarf, wie für den Schulhausbau in Pürgg Nägel, Werkzeug usw her. Zweites Standbein waren die Sägen, welche unter den Zunftzeichen FFF vertrieben wurden. …. Zunftzeichen des Franz Zettler Durch die familiären Bindungen mit den Schmieden in Öblarn ,Donnersbach, Neuhaus ,Mühlreith und Untergrimming wurde gemeinsam gearbeitet. Gemeinsam als Freunde Salzburg bezeichnet und bestellten im Friedauschen Hammer in Donnersbach Mock . Aber auch das Sift Admont, Stift Lambrecht ist Zulieferer von schwarzen und weißen Mock für die Produktion. Sägen für den Export wurden teils an Händler in Salzburg, Graz, Marburg, München, Oberammergau, Innsbruck, Brixen Vorarlberg und Cilli geliefert. Im Winter 1865 vermerkt Johann Zettler, dass großer Wassermangel auf der Grimming herrschte. So vermerkt er, dass das Braten für 6 Sägen von 4 Uhr früh bis Mittag dauerte und danach erst das abschlichten erfolgte. Das Wasser kam erst am 5. April 1865 wieder. Die Produktion von Sägen im Jahre 1870 für den Export betrug 2378 Stk Sägen unterschiedlicher Es kam ab 1888 unter Wolf zum Umstieg zur Messerproduktion.

                        1903

Im Sommer 1903 wurde in der Schmiede das Kaiserkreuz für den Grimming, welches sieben Meter hoch war und 50 cm im Querschnitt hatte, gefertigt. Es war in relativ kurzer Zeit durch die Schmiede Ewald Wolf, Johann Konrad Seebacher, Alois Pichler, und Josef Zettler hergestellt worden. Alle bis auf Josef Zettler waren in der Schmiede bei Herrn Wolf angestellt. Josef Zettler war der Sohn von Joseph Zettler und Maria geb Kalss die vormalige Besitzer der Schmiede .Er war auch Bürgermeister und Gastwirt und Steinbruchbesitzer in Untergrimming.





                        1908


Zu Ostern 1908 kam es zum Brand der Schmiede |in Untergrimming lt Zeitungsberichten muss sehr viel zerstört gewesen sein. Postkarte sieht man das hauptsächlich Wirtschaftsgebäude zerstört wurde.

Presseberichte :

Untergrimming, 21. April. (Brand.) Am18. d., nackMittag gegen 5 Uhr, brach E Stallgebäude des Säge- und Messerfabrikanten Rudolf Wolfs Feuer aus, das mit rasender Geschwindigkeit um sich griff. Binnen kurzer Zeit standenk Wohnhaus und Schmiede ebenfalls in Flammen. Stall und Schmiede wurden ganz eingeäschert, das Wohnhaus blieb zum Teil erhalten. Zur Zeit, als der Brand ausbrach, wurde in der Pfarrkirche Pürgg die Auferstehung gefeiert. Es war daher fast niemand im Orte anwesend. Zum Glück wurdendie Leute in Pürgg sofort vom Ausbruche des Brandes verständigt. Ihren Bemühungen und denen der rasch erschienenen Nachbarsfeuerwehren ist es zu danken, daß bei dem herrschenden Winde nicht der ganze Ort in Flammen aufging. Es fing bei mehreren Häusern schon zu brennen an, doch konnten die Flammen noch rechtzeitig gedämpft werden. Wolfs erleidet einen bedeutenden Schaden, da nicht nur sämtliche Vorräte verbrannten, sondern auch in der Schmiede sämtliche Werkzeuge, Maschinen, Rohmaterialien und fertige Waren zerstört wurden.

Neuhaus. (Brand.) «Am 18. April. um halb 5 Uhr nachmittags kam im Wirtschaftsgebäude des Rudolf Wolfs in Untergrimming ein Schadenfeuer auf bisher noch unaufgeklärte Weise zum Ausbruche, sowohl dieses hölzerne Objekt, als auch die Schmiede samt Einrichtung und das Wohnhaus bis auf das Mauerwerk zum Opfer fiel. Obwohl die Feuerwehren aus Neuhaus, Pürgg, Stainach, Altirdning. Jrdning und Niederstattern rasch auf dem Brandplatze erschienen waren,hatte sich doch das Feuer infolge des herrschenden starken Windes und weil anfangs nur sehr wenige arbeitsfähige Personen zur Verfügung standen, da alles zur Auferstehungsfeier nach Pürgg gegangen war, so rasch über die genannten Objekte verbreitet, daß an eine Rettung derselben nicht zu denken war. Die Rettungsaktion beschränkte sich sonach auf die Nachbarobjekte, die Wirtschaftsgebäude des Gastwirtes Franz Stenitzer und des Müllers Johann Aigner. Erst gegen Mitternacht war der Brand als lokalisiert zu betrachten. Menschenlebenist gottlob keines zu beklagen. Rudolf Wolfs erleidet einen Schaden von zirka 30.000 f dem eine Versicherungssumme von 20.000 f gegenübersteht.— Zu diesem Brandunglück wird uns von zweiter Seite aus Untergrimming gemerkt: Heuer ist uns die Osterfreude wohl gründlich verdorben worden. Am Karsamstag entstand nämlich kurz vor Beginn der Auferstehungsfeier im Stallgebäude des Herrn Rudolf Wolfs, Säge und Messerfabrikanten in Untergrimming, ein Schadenfeuer, welches den Stall und die Schmiede ganz und vom anstoßenden Wohnhause den ersten Stock beinahe vollständig einäscherte. Die Gefahr wurde erheblich vergrößert durch denUmstand, daß fast sämtliche Ortsbewohner sich bereits nach Pürgg begeben hatten, um der Auferstehungsfeier beizuwohnen. Die Lokalisierung des Brandes, der bereits auf die Nachbargebäude des Herrn Franz Stenitzer, Gastwirtes und Bäcker-Meisters, Adolf Pilz, Kaufmannes, und Georg Rosensteiner übergriff und sogar das ziemlich entfernte Haus des Mühlbesitzers Herrn Johann Aigner gefährdete, ist nur dem rechtzeitigen Angreifen der freiwilligen Feuerwehren Irdning, Stainach und Pürgg-Neuhaus zu verdanken. An den Rettungsarbeiten beteiligten sich mit großem Eifer und kluger Umsicht auch die Frau Gräfin und Komtesse Friederike Lamberg von Trautenfels sowie die Herren Grafen Josef und Karl Eugen, was allgemeine Bewunderung erregte. Da nur das Wohnhaus versichert ist, erleidet Herr Wolff einen bedeutenden Schaden, zumal durch die Zerstörung der sehr kostspieligen Maschinen, die natürlich die zeitweilige Einstellung der Lieferungen zur Folge hat. Das Unglück des Besitzers, der in vollem Maße die Sympathie der Bevölkerung genießt, rief allgemeine Teilnahme hervor. Bezüglich der Ursache des Feuers von vielen nicht ohne Grund vermutet, daß es gelegt worden sei.


                         1931

Im Jahre 1931 wird noch die Schmiede im Industrieführer als Fabrik für Messer und Sägen angegeben.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Schmiede zwar noch betriebe aber längst nicht mehr in dem Umfang wie zuvor.

1939 stirbt der älteste Sohn Rudolf Wolf jun. Rudolf Wolf stirbt am 17. 6. 1948 in Untergrimming. Ein Jahr später seine Frau Maria Wolf geb Gratzl.



Taufbuch Nr 1 Seite 108
                     		








Der Sohn Josef Zettler übernimmt die Schmiede in Untergrimming . Er ist verheiratet mit der Bürgerstochter Maria Kalss. Das Paar hat 4 Kind





Rudolf Wolf geboren am 3. November 1856 in Remscheid am Rhein. Er kauft die Schmiede von der Witwe Maria Zettler, angeblich da ihr es zu schmutzig in der Schmiede war. Durch die Unterlagen des Grundbuches wissen wir das die Liegenschaft kurz hintereinander verschiedenen Besitzer (Brüder Schwager) gehörte ab 1895 ist Rudolf Wolf alleiniger Besitzer.

Er hatte 1893 eine Tochter Sabina mit Adelheit Sabin.  Das Paar heiratete am 22. Mai 1894. In der Folge kamen die Kinder Rudolf Josef, er starb 1897. Im gleichen Jahr kam Tochter Adelheid , zur Welt.  Ein Jahr danach kam Rudolf Josef 2  am 20. September 1998 zur Welt. Er starb kurz darauf  am 2. Oktober 1898.  Am 16. April 1899 verstarb Adelheit Wolf mit 41 Jahren. 


Rudolf Wolf hat mit der aus Böhmen stammenden Wirtschafterin Maria Gratzl einen Sohn, er kommt 4. November 1900 zur Welt . Er heiratete 1902 Maria Gratzl Das Paar hatte dann die Kinder Franz Wolf geb 1905 und die Töchter Frederike 1908 und Hermine 1909. .


Bedroht ist die Schmiede immer wieder von Felsstürzen und Lawinen vom Grimming









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Er wurde 1905 geboren und übernahm 1950 die Schmiede. Er soll die Schmiede nicht mehr ernsthaft betrieben haben. Hr Gratzl sein Cousin soll noch in der Schmiede gearbeitet haben. Er stirbt am 10.11.1963






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Der Neffe? von Franz Wolf, Tassilo Dursy kam, nach dem Krieg als Flüchtling aus Deutschland mit seiner Mutter nach Untergrimming .




Ca1835


Ca 1780

Bilder der Schmiede 2022


Allgemeines Der Bauernhof liegt auf 690 m ü. A..

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Hofbilder

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Quellen