Franz Tutter-Rantner

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Franz Tutter-Rantner, Franz Sales Petrus Rantner (* 19. Jänner 1863 in Schladming; † 8. November 1936 ebendort) war Fleischermeister, Gasthofbesitzer, Kapellmeister, Ehrenbürger und von 1903 bis 1928 nach Hermann Kröll der längstdienende Bürgermeister von Schladming.

Leben

Unter seiner Amtszeit erlangte Schladming 1925 wiederum das im Jahre 1525 verlorene Stadtrecht.

Franz Tutter gründete 1883 neuerlich Bürgermusikkapelle unter dem Namen „Bürger-Musik, aus der später die Stadtkapelle Schladming wird.

Unter seiner Leitung entstand 1899 ein Streichorchester und 1905 mit dem ersten Auftritt am 2. April den „Männergesangsverein Sängerrunde Schladming“, heute Männergesangsverein Liedertafel Schladming. Franz Tutter war auch als Komponist tätig. So entstand mit Zeichnung 14. Jänner 1890 das Waldhornlied, gewidmet der geehrten Touristen Ges(ell)sch. die Preinthaler in Wien. Der Text dazu stammt von Josef Herbst.

Familie

Tutter-Rantner wurde als Sohn der Brauerstochter Wilhelmine Rantner geboren. Seine Mutter verehelichte sich später mit dem Gastwirt Kaspar Tutter welcher ihn 1888 adoptierte. Seither führte er den Namen "Tutter-Rantner". Er war seit 1898 mit Agatha Schneeweiß aus Liezen verheiratet.

Über seine Mutter stammte Tutter-Rantner aus der weitverzweigten Hauser Bürgerfamilie Rantner. Sein Großvater Peter Rantner war Bierbrauer in Schladming (Bräu-Peter), sein Onkel Joseph Rantner war ebenfalls Braumeister in Schladming. So war er unter anderem mit den Familien Angerer, Vasold und Keller verwandtschaftlich verbunden.

Ehrung

Franz Tutter-Rantner wurde in Anerkennung seiner Leistungen für Schladming von der Stadtgemeinde zu ihrem Ehrenbürger ernannt.

Quellen

Zeitfolge
Bürgermeister der Stadt Schladming