Josef Hasitschka

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Josef Hasitschka bei einer Bergtour im August 2010.
2016, Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens des Landes Steiermark durch Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (links) an Josef Hasitschka.

OStR Prof. Mag. Dr. Josef Hasitschka (* 1946 in Schladming) ist ein bedeutender Ennstaler Historiker, der in Admont wohnt.

Leben

Josef Hasitschka ist Korrespondent der Historischen Landeskommission für Steiermark und wirkte bis 2009 als Lehrer am Stiftsgymnasium Admont. Über viele Jahre vermittelte er als Erwachsenenbildner im Schloss Trautenfels Themen zur Nutzungs- und Landschaftsgeschichte des steirischen Ennstales.

Die Publikationsliste des Bergführers und ehemaligen Professors am Stiftsgymnasium Admont füllt eine ganze Bibliothek. Neben alpin- und kulturhistorischen Abhandlungen verfasste er als Spezialist der Themenbereiche Siedlungs-, Alm-, Wald-, Tourismus- und Montangeschichte zahlreiche Schriften.

Ehrung

Im April 2012 erhielt Josef Hasitschka den „Christian-Schölnast-Stiftungspreis zur Steirischen Volks- und Landeskunde“ verliehen. Sein Buch „Vom verschwundenen Alltag“ wurde mit einem 1. Preis ausgezeichnet. Die Kuratoren Univ.-Prof. Dr. Günther Jontes vom Institut für Volkskunde der Universität Graz und der Direktor der Steiermärkischen Landesbibliothek, HR Dr. Christoph H. Binder, würdigten damit das vielbeachtete Werk, das 2010 aus der faszinierenden Reihe der Stammtischgespräche im Schloss Trautenfels entstanden war.

Am 12. Mai 2016 wurde ihm von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer das Goldene Ehrenzeichen des Landes Steiermark verliehen.[1]

Publikationsverzeichnis

Auszug:

  • Almzins und Almverwaltung der Herrschaft Admont vom 15. bis in das 18. Jahrhundert. In: Zeitschrift des Historischen Vereins für Steiermark, 91/92, 2000-2001, S. 377-426.
  • Alpingeschichte kurz und bündig. Johnsbach im Gesäuse. Oesterreichischer Alpenverein (Hrsg.), Innsbruck 2010
  • Die Geschichte der Haselkaralm und der Hüpflingeralm und Scheuchegg, Admont, 2005, Schriften des Nationalparks Gesäuse, Als pdf
  • Gesäusewälder: Eine Forstgeschichte nach Quellen, Schriften des Nationalparks Gesäuse, Band 1 Admont: Nationalpark Gesäuse, 2005.
  • Vom verschwundenen Alltag. Arbeitswelt im Wandel von zwei Generationen. Verein Schloss Trautenfels (Hrsg.), 2010
  • Vulgonamen am Tauern und ihre Deutung. In: Der Tauern, Beiträge zur Kultur- und Heimatgeschichte Hohentauerns, Nr. 71 (März 2013) (PDF)
  • Das Stift Admont und die Anfänge des Gesäuse-Tourismus. In: Alpenvereinsjahrbuch, 1988;
  • Excursion auf den Natterriegel. Geschichte und Geschichten um einen Admonter Hausberg, 1996;
  • Stift und Herrschaft Admont im Biedermeier, 1989; #
  • Der Bergsteigerfriedhof in Johnsbach, 1997;
  • Der Johnsbacher Bibelweg, 2001;
  • Die Odelsteinhöhle einst und jetzt, 2003;
  • Gesäusewälder. Eine Forstgeschichte nach Quellen von den Anfängen bis 1900, 2005. In: Schriften des Nationalparks Gesäuse, 2005;
  • Gruß aus Admont. Admont und das Gesäuse auf Ansichtspostkarten um 1900, 1995;
  • Monografien zur Almgeschichte im Gesäuse. In: www.nationalpark.co.at;
  • 1810 in Österreichs Mitte: Militärvermesser auf den Bergen. In: Da schau her, 21/2 2000;
  • Almzins und Almverwaltung in der Herrschaft Admont vom 15. bis in das 18. Jahrhundert, 2000;
  • Botaniker mit Nagelschuh und Kutte. Admonter Mönche erforschten die Flora des Gesäuses. In: Steirischer Naturschutzbrief 195/3 2002;
  • Der lange Weg zum Nationalpark. In: Steirischer Naturschutzbrief 195/3 2002;
  • Im Gseis – einem alten Namen nachspüren. In: Nationalparkmagazin Im Gseis, 2003;
  • Auf den Spuren der Ochsen. Eine historische Wanderung im Herzen des Gesäuses. In: Im Gseis, 2003;
  • Die Erstbesteigung des Admonter Reichensteins. In: Im Gseis, 2004;
  • Der Kleine Buchstein. In: Im Gseis, 2004;
  • Das Gesäuse und Admont aus der Sicht eines wanderlustigen Schülers. Aus einem Reisetagebuch von 1860. In: Da schau her, 2007;
  • Die Hartelsgrabenstraße – die erste Gebirgsstraße des Herzogtums Steiermark. In: Da schau her 1/2008;
  • Admonter Herbarium, 2001;
  • Admonter Klosterkochbuch**, 1998;
  • Moore in Admont – Vom Torfstich zum Moorschutzgebiet. In: Im Gseis, Nr. 20, 2013;
  • Geschichte der Almen. In: Forschungsergebnisse des Nationalparks Gesäuse, o.J. Chronik von Hieflau – Vom Werden und Vergehen eines Industrieortes, 2014;
  • Vulgonamen im Admonttal. Manuskript, 2014;
  • Chronik der Gemeinde Ardning, 2021;
  • Der Ödstein - Ein König unter Königen, 2010;
  • Erlesenes Gesäuse – Eine alpinliterarische Zeitreise, 2012.
  • Mitautor bei
Der Grimming. Monolith im Ennstal
Drechsler, Thomas E.; Hasitschka, Josef: Sagenhafte und erstaunliche Wegpunkte in der Alpenregion Nationalpark Gesäuse als Beilage zur digitalen Wanderkarte (PDF). Herausgeber: Tourismusverband Alpenregion Nationalpark Gesäuse, Admont 2012
Hasitschka, Josef; Kren, Ernst; Mokrejs, Adolf: Gesäuse-Pioniere. Alpingeschichte aus der Universität des Bergsteigens. Schall-Verlag, 2008, ISBN 978-3900533533

Publikationsverzeichnis 2014 als pdf

Weblink

Quellen

Einzelnachweis