Ernst Kren

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Ernst Kren
Ernst Kren als ÖAV-Bibliothekar.
Ernst Kren im Film "Der Schwarze Peter".
Ernst Kren am Sparafeld-Nordostpfeiler.
Ernst Kren

Ernst Kren (* 1962 in Admont) ist Schriftsetzer, Fotograf, Autor und lt. Eigendefinition „einfacher Heimatkundler“.

Sein Leitspruch

„Ich bin nichts und war nichts und will nichts anderes werden als ein werktätiger Handlanger, der eifrig die Steine zu einer Sache zusammenträgt, die unseren Nachkommen zu Nutz und Freude gereichen soll.“

Leben

Ernst Kren ist seit 1984 aktives Mitglied im Bergrettungsdienst, seit 2002 Aufsichtsorgan der Berg- und Naturwacht und seit 2008 Vorsitzender der ÖAV Sektion Admont-Gesäuse. Ferner war er in den 1980er-Jahren Gründungsmitglied der Plattform zum Schutz des Gesäuses und des Kulturvereines "Team-Gesäuse-Kreativ".

In seiner Ära als Vorsitzender des Tourismusvereines Gesäuse (19982002) vereinte er die damaligen lokalen Fremdenverkehrsvereine und legte damit den organisatorisch-strategischen Grundstein für den heutigen Tourismusverband. Gleichzeitig initiierte er u. a. das Sagenhafte Klettersteigland Gesäuse und war federführend bei der Sanierung des gesamten alpinen Wegenetzes in den Ennstaler Alpen. Als Tourismusobmann engagierte er sich für die Gründung des Nationalparks Gesäuse, wobei er für den „Managementplan Tourismus“ mitverantwortlich zeichnete.

Kren ist Urheber der Wortmarke „Xeis“, die erstmalig 1991 eingesetzt wurde und als regionale Produktmarke zigfach Anwendung fand. Sein fotografisches Œuvre findet sich darüber hinaus in zahllosen Publikationen, auf Kalendern, Plakaten und Postkarten sowie in diversen Internetforen wieder. In seiner Amtszeit als Obmann der ÖAV Sektion Admont-Gesäuse verdreifachte er innerhalb einer Dekade die Mitgliederzahl, belebte erfolgreich die Nachwuchsarbeit, publizierte die periodische Schrift „ad montes“ und investierte erhebliche Summen in die alpine Infrastruktur, darunter in die sektionseigenen Schutzhäuser Admonter Haus und Oberst-Klinke-Hütte; letztere firmiert seit 2017 auch als „Alpines Bildungszentrum“.

1989 gründete der gelernte Schriftsetzer und Hochdrucker die grafische Werkstatt „Medien Manufaktur Admont“, die sich auf qualitätsvolle Produktionen wie Zeitschriften, Magazine und Bücher spezialisierte. Nach über drei Jahrzehnten zählt seine Firma zu den ältesten Fachbetrieben des steirischen Ennstales, wobei sein grafisches Wirken dem Stil des Bauhaus zugeschrieben wird. Als Autor publizierte er zahlreiche Essays und Beiträge in alpinen Fachmagazinen (u. a. in „Land der Berge“, „Im Gseis“, „Der Bersgteiger“ ...) und Kulturzeitschriften (u.a. in „Da schau her“, „Arcana-Festival“ ...).

Kren verfasste bis 2022 14 gebietsspezifische Bücher und war als profunder Gebietskenner an der Erstellung verschiedener Gebietskarten, darunter an der Neuauflage der ÖAV-Karte, „Gesäuseberge und Ennstaler Alpen“, Blatt 16 (2016) ebenso beteiligt, wie als Berater und Mitwirkender an verschiedenen alpin- und kulturhistorischen TV-Produktionen für den ORF, den Bayrischen Rundfunk und swiki:ServusTV[1]).

Seit 1990 kuratiert er das aus über 12 000 Motiven bestehende Historische Bildarchiv der Ennstaler Alpen. Regelmäßige Vorträge, kulturhistorische Orts- und alpinhistorische Gebietsführungen runden sein Schaffen ab.

Werke

  • Hüttenführer, Wirteführer, Bauernführer Gesäuse, 1991.
  • Bildreportage in: Admont – Auf dem Weg in ein neues Jahrtausend, 1999.
  • Gesäuse – Nationalpark und Ennstaler Alpen, 2002.
  • Sagenhaftes Klettersteigland Gesäuse, 2005.
  • Bildbeiträge in: Schauen und Staunen mit P. Gabriel, 2006.
  • Nationalparkregion Gesäuse Vielfalt zum Staunen, 2007.
  • Gesäusepioniere – Alpingeschichte aus der Universität des Bergsteigens, 2008.
  • Christian Stangl – Skyrunner, 2009.
  • Der Ödstein – Ein König unter Königen, 2010.
  • Bildreportage in: Steirischer Herbst – ganz oben, Bergsteiger 9/2009.
  • Tourenbuch Gesäuse – Wege, Hütten, Gipfel, 2011.
  • Der Koch und das Gesäuse. In: Land der Berge, 6/2011.
  • Erlesenes Gesäuse – Eine alpinliterarische Zeitreise, 2012.
  • Lust.Tat.Flucht. Vom Kriminalfall zum Alpinklassiker. In: Arcana-Festivalbuch 2013.
  • Wildererspur. In: Land der Berge, 6/2013.
  • Bildausstattung in: Benediktinerstift Admont – Universum im Kloster, 2014.
  • Bildbeiträge in: Gesäuse – Landschaft im Wandel, 2014
  • Sinfonie aus Fels. In: Land der Berge, 5/2014.
  • Text- und Bildbeiträge. In: 25 Jahre Steiermärkische Landesforste, 2014.
  • Adam’s Paradies – Die Eisenwerke in Admont. In: Da schau her, 1/2015.
  • Schutt und Asche – Feuersbrunst im Land der Admonter Benediktiner. In: Da schau her, 2/2015.
  • Geschichte des Grabnerhofes. In: 125 Jahre LFS Grabnerhof, 2018.
  • Steinreicher Reichenstein. In: GearBook-Magazin 2018.
  • Von Alm zu Alm – Spurensuche (I–III). In: Im Gseis 2018/19.
  • Expeditions-Pioniere. In: Da schau her, 2/2019.
  • Gustav Jahn - Nachruf. In: Da schau her, 3/2019.
  • Wanderatlas Gesäuse, 2019.
  • Malerisches Gesäuse, 2019. In: Im Gseis 2020.
  • Die Puechaw –Verschwundene Kulturlandschaft zwischen Buchstein und Haller Mauern, Manuskript 2020
  • Hohes Haus - Geschichte der Schutzhütten in den Ennstaler Alpen. In: Da schau her 3/2020.
  • Naturjuwel Nationalparkregion Gesäuse, 2020.
  • Vom Bierbrauen in Admont – Die Geschichte der Spaltltaverne vlg. Brauhaus Fiedl, Manuskript 2021
  • Bergsteigerfriedhof Johnsbach, Manuskript 2012
  • Ademundi vallis. Chronik des Admonttales in historischen Ansichten., 2021.
  • Gustav Freytag – Lithograph, Kartograph und Verleger. In: Da schau her, 1/2021.
  • Der Schwarze Peter – Holzknecht, Wildschütz und Bergführer aus den Gesäusebergen, 2021
  • Gesäuse Klassiker – Wanderwege – Kletterrouten – Schitouren, 2021.
  • In Memorian Alfred Horeschowsky: 100 Jahre Kalbling-Südgrat, Manuskript 2021
  • Gesäuse-Saga – Kulturgeschichte(n) aus den Ennstaler Alpen, gepl. 2022.
  • Kalender aus dem Ennstal

sowie mit anderen Autoren

Quellen

  • Facebook
  • www.mma.co.at
  • Buch "Der Grimming" (Autorenbeschreibung)
  • Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Ernst Kren"

Fußnote

  1. Verlinkung(en) mit "swiki:" beginnend führen zu Artikeln im Salzburgwiki, dem Mutterwiki des EnnstalWiki