Großer Ödstein

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Karte
Historische Flugaufnahme 1957. Blick nach Nordosten: Über der Mitte: Hochtor, links unten: Großer Ödstein, links oben: Tamischbachturm, rechts oben: Hochzinödl.

Der Große Ödstein ist ein Berg östlich von Admont und gehört zu den Ennstaler Alpen. Er ist 2 335 m ü. A. hoch.

Geschichte

Johann Grill, vlg. Kederbacher, war am 12. Juni 1877 mit Josef Pöschl der Erstbesteiger (touristisch) des Großen Ödsteins im Gesäuse. Jedoch soll Überlieferungen zu Folge der Johnsbacher Jäger Fehringer Ferstl schon um 1850 am Gipfel des Großen Ödsteins gestanden haben.

Mitte Juli 1926 stürzte der 22-jährige Exportakademiker Otto Bernhard aus Wien tödlich abgestürzt. Sein Begleiter, der Mediziner Lengsfeld erlitt leichtere Verletzungen.[1]

Im Jänner 1946 wurde von den Leobner Bergsteigern Hans Nigmann und Franz Schauer in stiundenschwerster Kletterei die Nordwestkante des Großen Ödsteins das erste Mal im Winter bezwungen. Damit war nach der winterlichen Begehung der Dachstein-Südwand und der Hochtornordwand eines der größten bergsteigerischen Probleme im winterlichen Fels der steirischen Berge gelöst worden.

Schutzhütten - Almhütten

In der Nähe des Berges befinden sich folgende Schutzhütten/Almhütten:

Bildergalerie

weitere Bilder

  • Großer Ödstein – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien bei Ennstalwiki

Literatur

Weblinks

Quellen

  • ANNO, Salzburger Tagblatt, Ausgabe vom 31. Jänner 1946 Seite 6

Einzelnachweis

  1. ANNO, swiki:Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 20. Juli 1926, Seite 7