Hochtorgruppe

Hochtorgruppe
Hochtorgruppe vom Weidendom
Hochtorgruppe - Panorama
Gesäuseberge mit Hochtorgruppe
Historische Flugaufnahme 1957.
Im Vordergrund die Landesschule für Alpenwirtschaft Grabnerhof mit Blick nach Südosten zur Hochtorgruppe.

Die Hochtorgruppe ist eine Gruppe mehrerer Berggipfel und Kletterwände im Südosten von Admont im Gesäuse südlich der Enns.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Das Hochtor (2 369 m ü. A.) ist der höchste Gipfel dieser Gebirgsgruppe. Erwähnenswert sind noch der Große Ödenstein mit 2 245 m ü. A., der Kleine Ödenstein mit 2 163 m ü. A., die Roßkuppe mit 2 152 m ü. A. sowie die Planspitze mit 2 117 m ü. A.. Die zahlreich vorhandenen Klettersteige bieten alle Schwierigkeitsgrade.

Die nachstehend angeführten Klettertouren sind vom Gasthof Kölbwirt im Johnsbachtal ausgehend.

Süd-Ost Wand des Kleinen Ödenstein

Bergschulter der Schwierigkeitsstufe V
Endziel: Kleiner Ödenstein
Einstiegshöhe: 1 600 m ü. A.
Durchstiegszeit: vier Stunden
Länge: 500 Meter

Gummikiller

Klettertour der Schwierigkeitsstufe V-
Endziel: Kleiner Ödenstein
Einstiegshöhe: 1 600 m ü. A.
Durchstiegszeit: fünf Stunden
Länge: 450 Meter

Waidhofnerweg

Klettertour der Schwierigkeitsstufe V-
Endziel: Kleiner Ödenstein
Einstiegshöhe: 1 600 m ü. A.
Durchstiegszeit: vier Stunden
Länge: 470 Meter

Roßschweif

Klettertour der Schwierigkeitsstufe III
Endziel: Hochtor
Einstiegshöhe: 1 720 m ü. A.
Durchstiegszeit: drei Stunden und 30 Minuten
Länge: 1 000 Meter

Almen und Schutzhütten

Ereignisse

Ende April 2020, während der Zeit der Corona Pandemie unterschätzten am 25. April zwei junge Männer (26 und 29 Jahre alt) aus Graz und Oberösterreich offenbar die in der Höhe noch herrschenden winterlichen Bedingungen. Sie planten die große Gesäuseüberschreitung (Überschreitung des Hochtorgruppe) zu begehen und laut ihren eigenen Angaben herrschten gute Verhältnisse. Beim Abstieg vom Hochtor über den Ostgrat in Richtung Peternscharte stellten sie östlich des Hochtors winterliche Bedingungen fest. Aufgrund ihnen fehlender Ausrüstung für die winterlichen Bedingungen konnten sie nicht absteigen und riefen gegen 17 Uhr den alpinen Notruf. Der Alpine Rettungsdienst Gesäuse, ein Polizeihubschrauber des Bundesministeriums für Inneres sowie die Alpinpolizei Liezen kamen daraufhin zum Einsatz.

Weblinks

Quellen