Volkssagen und Erzählungen rund um den Grimming

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Es gibt eine Reihe von Volkssagen und Erzählungen rund um den Grimming.

Einleitung

Meist sind Sagen, ganz speziell sogenannte "Volkssagen", kurze Geschichten. Sie berichten über vergangene Ereignisse, die glaubwürdig ebenso wie unglaubwürdig sein können. Durch ihren früher viel schwereren Zugang boten da Gebirgsregionen besonders viel mystische Ansatzpunkte für Sagen und Erzählungen. Der markante, monolithische, das Ennstal überragende Grimming bietet eine Reihe von Sagen und Legenden, die im 19. und 20. Jahrhundert gesammelt wurden.

Besondere Bergformationen, hier seien der tiefe Einschnitt des Salza Stausee oder das Grimmingtor erwähnt, faszinierten Wissenschafter wie zum Beispiel Prof. Friedrich Simony. Dieser beschrieb 1893 das Grimmingtor sehr ausführlich.

Einer, der sich mit Sagen rund um den Grimming auseinander gesetzt hat, ist Karl Haiding. Er schrieb das Buch "Der Grimming in der Volkserzählung".

Ein weitere Grimming-Sagenforscher war Johann Krainz. 1880 brachte er seine Sammlung der Sagen unter dem Titel "Mythen und Sagen aus dem steirischen Hochlande" heraus. Er versah sein Werk mit Quellenangaben und Erklärungen von Mundartausdrücken.

Im Rahmen des Leader+ Projektes „KultiNat“ 2005 – 2007 der Marktgemeinde Bad Mitterndorf sammelte Matthias Neitsch in seinem Buch Sagenhaftes Hinterbergertal, Sagen und Legenden aus Bad Mitterndorf, Pichl-Kainisch und Tauplitz, vom Ende der Eiszeit bis zum Eisenbahnbau.

Die Sagen (Auszug)

Sagen rund um das Grimmingtor

In den Sagen des Grimmingtores geht es um dessen jährliche Öffnung, entweder zu Fronleichnam, zu Peter und Paul am 29. Juni oder während der Christmette um Mitternacht zwischen Wandlung und Kommunion. In manchen Berichten heißt es dazu auch noch, dass sich "nur für die Sonntagskinder" das Tor öffne.

Buch

Eine dieser Sagen erlangte durch den Roman von Paula Grogger, Das Grimmingtor, Weltberühmtheit. Es war 1926 erschienen.

Ausstellung

Im Rahmen der Sonderausstellung 2011 Der grimmige Berg - Mons Styriae altissimus des Universalmuseums Joanneum im Schloss Trautenfels war die Volkssagen und Erzählungen rund um den Grimming ein eigenes Thema gewesen.

Quellen


Ein Beitrag im Rahmen des Leader-Projekts "Heimatkunde - heimatkundig"
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