Hochwasser 2013

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Aufnahme bei Liezen

Das Hochwasser 2013 im Ennstal ereignete sich am Wochenende 30. Mai bis 2. Juni 2013.

Allgemeines

Starke Regenfälle, die im Laufe der letzten Mai-Woche eingesetzt hatten, führten zu schweren Überschwemmungen in Österreich und Bayern. In der Steiermark - vor allem im Bezirk Liezen - gab es Hochwasser und Überflutungen gesorgt. Rund 1 000 Helfer von 66 Feuerwehren waren an etwa 200 Stellen seit 02:00 Uhr Sonntag früh, 2. Juni, im Einsatz. In Lupitsch gab es eine Hangrutschung und aus dem Walchental, einem Seitental im Gemeindegebiet von Öblarn wurden eingeschlossene Personen ausgeflogen. Vier Bewohner - zwei Frauen, ein Kind und ein Mann, die dort auf einer Alm einen Zweitwohnsitz haben - wurden mit dem Polizeihubschrauber ausgeflogen.

Ausseerland

Die Hochwassersituation im Ausseerland spitzte sich am Sonntag, 2. Juni, immer mehr zu. Traun, Enns und zahlreiche Bäche führten Hochwasser. In Bad Aussee wurden in der Nach von Samstag auf Sonntag 112 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gemessen. Immer wieder kam es zu Überflutungen. Von Selzthal über Schladming bis ins gesamte Auseerland standen rund 1 000 Helfer im Einsatz.

Am Sonntag musste der Bootskorso des Narzissenfestes gestrichen werden. Der Spiegel des Altausseer Sees stieg aber innerhalb weniger Stunden um zehn Zentimeter an.

Weitere Schäden

Die ÖBB-Strecke Bischofshofen - Selzthal musste Sonntagmittag komplett vom Netz geschalten werden, nachdem es seit den Morgenstunden schon teilweise Sperren gegeben hatte. Denn die Gefahr von Muren und durch unterspülte Gleisen wurde zu hoch. Etwa 50 Züge dürften nicht planmäßig verkehren.

Nach einem Murenabgang waren u.a. die B146, die Gesäuse Straße, zwischen Admont und Ardning gesperrt, weiters die L711, die Ramsauerstraße, zwischen Ramsau und swiki:Filzmoos (Murenabgang) und die L712, die Steinerstraße, zwischen St. Martin am Grimming und Öblarn (Überflutung). Die B320, die Ennstal Straße, war zwar frei befahrbar, aber es herrschte erhöhte Aquaplaning-Gefahr.

Bilder

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Videolink

* Video: KindlerTV

Quelle