Ernst Walter Schrempf

Ernst Walter Schrempf

Ernst Walter Schrempf (* 1953 in St. Sebastian, Steiermark), ist kommunaler und kirchlicher Klimaschutzbeauftragter, Unternehmer, lösungsorientierter Zukunfts-Denker und weltweit der erste im Justiz-Register eingetragene Enkelschutz-Lobbyist.[1] Er sieht sich als Vertreter der Interessen zukünftiger Generationen in 50, 500 und 1000 Jahren. Zurückführend auf sein ganzheitliches Denken, seinem unzweifelhaften Glaube an Gottes Schöpfung und der Nutzung technischem Wissens gelingt es ihm im Jahr 2021, in großer Demut erstmals in der Geschichte eine Brücke zwischen Glauben und Wissenschaft entschlüsseln zu dürfen.

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Von Jugendzeit an haben ihn seine "unverstandenen" Handlungen die Bezeichnung als "Spinner" eingebracht. Heute werden viele seiner früheren "Spinnereien" ehrbar als "Pioniergeist" bezeichnet. Seine aktuellen "Aktionen" (Stand 8/2021), stempeln ihn wie immer als "Spinner" ab. Er kann damit leben. Die Ergebnisse und aufgedeckten Hintergründe seiner früheren "Spinnereien" sollen aber zum Nachdenken anregen. Zu genau trafen sie die zukünftige Realität, bis heute.

Sein Leben im Überblick

Die Kindheit verbringt Ernst Walter als Ältester von sieben Kindern auf dem familieneigenen Bergbauernhof, vulgo Rieglbauer, in der evangelischen Enklave Mitterbach, nahe des Wallfahrtsortes Mariazell in der Steiermark. Er besucht bis 1963 die Volksschule in Mitterbach, dann folgt der Umzug der Großfamilie ins Dachsteingebiet, der ursprünglichen Heimat seiner Vorfahren. 1963–1964 Volksschule in Haus, die Hauptschule in Schladming und den Polytechnischer Lehrgang in Gröbming. Im Anschluss absolviert er eine Lehre als Elektroinstallateur bei Manfred Peer Elektro in Gröbming.

1973,nach dem Lehrabschluss übersiedelt er aus perspektivischen Gründen nach München, wo er nach der Ausbildung zum Elektroinstallateur-Handwerksmeister mit seiner seiner zukünftigen Ehefrau Gerlinde die Fa. Elektrotechnik E. Schrempf GmbH gründet. Der Betrieb wird ein solides Unternehmen. Ihre Kunden reichten von Willi Bogner, Polo Ralph Lauren bis zur Fa. WMF. Als "Naturmensch" belasten ihn die zeitraubenden beruflichen Autofahrten im sich zunehmend stauenden Stadtverkehr. Sein bereits 1982 erworbenes, Kofferraum-füllendes B2 Netz- Autotelefon brachte eine Erleichterung. (in ganz Deutschland gab es damals nur 16.000 Funktelefone).

Familiäre Entwicklungen und das Buch "Grenzen des Wachstums" des Club of Rome gaben den Ausschlag für die Entscheidung, wieder die Rückkehr ins Ennstal anzustreben. Im Jahr 1984 erwarb Ernst in seiner Heimatgemeinde Michaelerberg-Pruggern den Südflügel des unter Denkmalschutz stehenden, stark verfallenen Schlosses Thannegg in Moosheim. 1985 beginnt er mit dem Segen seiner Verlobten Gerlinde die Revitalisierungsarbeiten.

1987 heiratet E. W. Schrempf seine Verlobte Gerlinde Knaus, vulgo Forcher, aus Assach. Gerlinde arbeitet in München bei einem US-amerikanischen EDV-Konzern. Ihre zwei Töchter, Katharina Viktoria und Anna Lena erblicken noch in München die Welt.

Die Jungfamilie beginnt mit der Umsetzung des nachhaltigen Projektes Hotel Schloss Thannegg. Ihr Leitgedanke war die Nachhaltigkeit, um den düsteren Prognosen des Club of Rome entgegenzusteuern. Als Techniker konnte Ernst Walter seine Energieeffizienz-Spinnereien praktisch umsetzen. Nach Fertigstellung der ersten wirtschaftlich nutzbaren Schlossbereiche 1992 folgt der Umzug der Familie von München nach Moosheim und die Eröffnung des Hotel- und Restaurantbetriebes.

Die Rechnung geht auf, Schloss Thannegg zählt heute zu den Energie-effizientesten Hotels Österreichs. Es wird mit mehreren staatlichen und internationalen Klimaschutzpreisen ausgezeichnet. Seine Frau Gerlinde, (mittlerweile Werbe- und Tourismusfachwirt) mit den später in den Betrieb einsteigenden Töchtern Katharina (Dipl. Hoteliere) und Anna Lena (Architektin univ.) lenken sie den Hotelbetrieb vom "Null" weg über die Bewertung als "beliebtestes Hotel Österreichs" bis in die den Top 10 (HolidayCheck Award Gold) der beliebtesten Hotels weltweit.

Seine Lebensgeschichte im Detail[2]

Ernst Walter beschließt im Alter von 19 Jahren nach der Elektriker-Lehre in Gröbming nach München "auszuwandern". In der bayrischen Hauptstadt herrscht Anfang der 1970er-Jahre der große Aufschwung, während es in seiner Heimat noch etwas verschlafener zugeht. Schrempf, mittlerweile Elektromeister, baut mit seiner zukünftigen Frau Gerlinde, sie stammt ebenfalls von einem Ennstaler Bergbauernhof, eine kleine Elektrofirma auf. Innovativ widmet er sich neuester Lichttechnik und installiert Deutschlands erste Kabelfernseh-Anlagen und eine der ersten Netzfreischaltungsanlagen (Filmdoku ARD-TV). Die Installationen der Beleuchtungsanlagen des Bogner-Hauses, WMF oder von Polo Ralph Lauren (München) zählen zu ihren Werken. In den 1980er-Jahren erblicken die zwei Töchter Katharina und Anna Lena das Licht der Welt.

Dann, durch ein Buch welches ihn bis heute leitet, die grundlegende Wende seiner Lebenseinstellung. Der Titel des Buches: „Die Grenzen des Wachstums“[3] des Club of Rome. Ein Zusammenschluss von Experten hatte 1972 dieses Welt-Standardwerk für Politik und Wirtschaft veröffentlicht. "Grenzen des Wachstums" prognostiziert bereits im Jahr 1972, dass sich bei weiterer Ausbeutung der Ressourcen die Welt in Richtung eines Kollapses entwickelt. „Grenzen des Wachstums“ wurde zum Leitfaden in meinem Leben, sagt Ernst. Ich beschloss, unser weiteres Leben so gut wie nur möglich, nachhaltig und umweltfreundlich zu gestalten.

Kauf des ersten Teils von Schloss Thannegg

Bei seinen Heimataufenthalten in der Steiermark erfährt er, dass in seinem heimatlichen Nachbardorf Moosheim der Südflügel der unter Denkmalschutz stehenden, fast 1 000 Jahre alten Schlossruine Thannegg zu erwerben sei. Der Handschlag zum Kauf beflügelt die große Entscheidung wieder zurück in die geliebten Berge zu gehen! Das war anno 1984.

Ich habe meiner Frau drei Tage nach dem Kauf gebeichtet, dass wir nun steinreich seien – reich an Steinen nämlich, erinnert er sich. Eigentlich waren wir nach dem Kauf eines "Fünftels" der Schlossruine bereits von Beginn an "pleite". Rückblickend war der Kauf im "jugendlichen Leichtsinn", eine äußerst risikoreiche Spinnerei. Ernst fängt an, den Südflügel, dem ersten Teil ihrer neu erworbenen Schlossanlage, zu renovieren. Eine Arbeit, mit dem für Außenstehende utopischen Ziel, auf Sicht das gesamte, im Fremdbesitz stehende Schloss zu erwerben und zu revitalisieren.

Nächste Spinnerei

Finanzierung: Die Idee der beiden gastronomischen Quereinsteiger war die Sanierung des Schlosses über ein kleines darin eingerichtetes Hotel zu finanzieren. Ein steiniger Weg. Die Grundsanierung, unter großer handwerklicher Mithilfe seines Vaters Walter Schrempf, dauert acht Jahre. Von einer Einstern-Herberge für die von Ernst Schrempf entdeckte Gleitschirmflieger-Szene, (Ernst bildete sich dafür zum staatlichen Gleitschirmlehrer aus und gründet mit seinem Bruder Walter die weltweit erste internationale Gleitschirmschule Sky Club Austria) bis zum Viersterne-Schlosshotel.

Das Leitbild von „Grenzen des Wachstums“ zieht er bei den Renovierungsarbeiten konsequent durch: Statt eines von der Politik vorgegebenen stetigen Wachstum wählt er für das Schloss das System einer "nachhaltigen Entwicklung". Nicht das Streben nach immer höheren Erlösen, sondern eine konsequente Kontrolle der Ausgaben, speziell im Bereich der Energie ist sein Ziel. Bei der praktischen Umsetzung mancher technischer Eigenheiten unterstützen ihn die Fertigkeiten des langjährigen Schloss-Technikers Ing. Jiří Groh.

Ich habe als besondere "Spinnerei" als Erster Hotelier im deutschsprachigen Raum die Abflussleitungen von WC und „Grauwasser“ getrennt verlegt und verwende die Wärme-Energie des Wassers aus Duschen, Bädern und der Wäscherei weiter, sagt er. Dazu stehen alle zum Einsatz kommenden Kühlaggregate seit Beginn an im Haus. Mit der Abwärme wird Wasser aufgeheizt, auch aus der Abluft gewinnt er die Wärme zurück. Jede als „Nebenprodukt“ anfallende Wärmeenergie wird wiederverwertet. Im Bereich Energie-Effizienz ist mir zugute gekommen, dass ich Elektromeister bin und kein Hotelier. Eine weitere Besonderheit (Spinnerei) ist die Fußbodenheizung, die im Sommer zur Kühlung weiterläuft. Schrempf ist Pionier bei PV-Anlagen und restauriert das fast 100 Jahre alte, verfallene Dorf-Wasserkraftwerk. Eine 90 kW Grundwasserwärmepumpe ersetzt seit vielen Jahren den Ölkessel und erspart der Umwelt jährlich 60 Tonnen CO2. Dazu ergänzen Ladestationen, E-Bikes, E-Roller, E-Auto und eine umweltfreundliche Salzwasser-Stromspeicheranlage das Konzept.

Öko-Auszeichnungen

Das Öko-Schloss wird entdeckt und mit internationalen (Energy Globe Award) und nationalen Klimaschutzpreisen ausgezeichnet. Familie Schrempfs Schlosshotel wird trotz widrigster Ausgangslage zu einem der Energie-effizienten Vorzeige-Hotels Österreichs. Die japanische Gakuin-Universität wählt das Schloss für eine Forschungsarbeit zum Thema "'Auswirkungen eines umweltfreundlichen Handeln des Hotels auf seine Gäste" aus. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die Hotel-Gästefamilie vom umweltfreundlichen Handeln begeistert ist. Das Schlosshotel wird 2018 zum „beliebtesten Hotel Österreichs“ und 2019 über die Plattform HolidayCheck zum acht-beliebtesten Hotel weltweit gewählt. 2020 zählt es mit dem HolidayCheck Award in Gold zu den Top 10 der beliebtesten Hotels weltweit. Im zweiten Corona-Jahr 2021 ist es im Falstaff Guide aufgeführt und zählt bei Gault&Millau zu den zehn besten Schlosshotels Österreichs.

Schrempf beschließt "öffentlich aufzubegehren"

Trotz dieser hervorragenden Bewertungen lebt Ernst Walter Schrempf mit der bitteren Erkenntnis, dass trotz seinem vorbildlichen regionalen Einsatzes sein Lebenswerk von überregionalen, klimaerhitzungsbedingten Extremwetterereignissen wieder zerstört werden wird. Denn weltweit widmen sich viel zu wenige einer klimaschützenden Lebensweise. Vom Sturm beschädigten Dächer der Schlossanlage und seine von Unwettern überflutete Wasserkraftwerks-Anlage fordern ihn endgültig zum Handeln auf.

Schrempf beschließt "öffentlich aufzubegehren", bildet sich über den Lehrgang "kommunaler und kirchlicher Klimaschutz-Beauftragter" zum Klimafachmann aus und beginnt mit Energieeffizienz- und Klimavorträgen seinen Kollegen und Mitmenschen zu zeigen, dass klimafreundliches Handeln ohne Probleme möglich ist und zusätzlich enorme Vorteile bringt.

Ganzheitlich denkend, nimmt er schlussendlich auch seine klimaschädlichen Überseegäste ins Visier. Er beginnt, als erstes Hotel weltweit, die CO2-Emmissionen der Gästeanreisen zur eigenen betrieblichen CO2-Bilanz zu zählen. Als Konsequenz beschließt er mit Hinweis auf seinen betrieblich ausgerufenen "Klimanotstand" auf die UN-Pariser Klimaschutz-Vorgaben, ab 2020 etappenweise das Kontingent für Übersee-Gäste-Anreisen zu reduzieren. Nicht unbedingt zum Gefallen der österreichischen Hoteliervereinigung (Vortrag beim Hotelier-Kongress 2019) und auch seiner Familie, sagt er. Die Corona Pandemie setzte seinen "Stop-für-Überseegäste-Plan" zur Gänze um.

Ernst Walter Schrempf hält seine oftmals belächelten Klimaschutz-Vorträge im In- und Ausland. Die wöchentlichen "Info-Abende" im eignen Hotel dienen ebenso diesen Zweck. Gerade als Vier-Sterne-Leitbetrieb kommt es dabei mitunter zu besonders interessanten Begegnungen mit hartgesottenen Benzinfreunden. Dazu muss man wissen, dass in Schlossmauern dereinst der Startschuss zur Ennstal Classic fiel. Diese edle Autoszene zählt bis heute zu den Stammgästen, die Rallye ist die Ursache für Young- und Oldtimer-Urlaube. Es ist ein Klientel, welches scheinbar so gar nicht ins Konzept der Nachhaltigkeit passt. Bei seinen Klimavorträgen im Hotel versuche er die Leute zum Nachdenken anzuregen. Ja, ich hole sie zu uns ins Haus. Da komme ich an sie dran, es sind viele Entscheidungsträger unter diesen Gästen. Menschen, welche unsere Zukunft mitbestimmen, sagt er.

"Interessante" Diskussionen bleiben nicht aus. Ich beobachte die Leute, meine Feldforschung ist, ob wir die Umkehr im Sinne der CO2-Reduktion schaffen. Seine Zwischen-Conclusio: Ich bin nicht pessimistisch, aber Realist und sage aktuell: Es wird sehr, sehr schwierig werden. Deshalb werde ich nicht locker lassen und mit „Vollgas“ für unsere Jungen weiter kämpfen!

Erst Greta Thunberg brachte die Wende. Mit ihrem Satz: Warum soll ich in die Schule gehen, wenn ich keine Zukunft habe, löst sie die Lawine der Fridaysforfuture-Schülerstreiks aus und bringt das Thema Klima in die Medien. Endlich war ich "erlöst". bei meinen Klimavorträgen war ich kein einsamer Spinner mehr! Danke Greta! Das spornt zu neuen Taten an! Als Klimaschutz-Urgestein entdecke ich die Wirksamkeit der australischen Idee "Climate-Emergency" und beginne diese auf meinen websites[4] unter "Klimanotstand" im deutschsprachigen Raum zu verbreiten. Mit vollem Erfolg! Das Wort Klimanotstand als Werkzeug von fridaysforfuture hat in seiner Heimat Österreich politisch keinen Stein auf dem anderen belassen!

Die kontroversen Diskussionen, welche mein stattgegebener Antrag auf Klimanotstand in der ersten Gemeinde Österreichs auslöste, wertete ich als Teilerfolg bei der Politik auf das Eintreten für eine klimafreundlichere Zukunft. Das ist leider nur bedingt und mit Vertröstung in die Zukunft gelungen. Artensterben, Meeresspiegelanstieg, Wasser- Sturm- und Dürrekatastrophen, Heuschrecken und Corona. Dazu die nackten Zahlen für 2021, eine weltweite Steigerung des CO2 um 0,7 % statt der geforderten Reduzierung um 7,6 % lässt mich zum Schluss kommen, dass die Menschen die Chance nicht nutzen werden, den vom Club of Rome prognostizierten Weltkollaps abzuwenden. Wie wird es mit unserem Planeten weitergehen? 2021 bereits 418 ppm CO2 in der Atmosphäre, zusätzlich ist der Weltfriede in höchster Gefahr.

Die Zukunft seiner 2020 auf die Welt gekommenen zwei eigenen Enkel spornte ihn an, den "Schlüssel der Klimaschutz-Weisheit" zu finden. Seit langer Zeit widmet er sich den Gründen, warum die Menschen einfach nicht glauben wollen, wie ernst es um unseren Planeten steht. Die Erkenntnis, dass wir alle von Politik und Wissenschaft durch geschicktes "Wording" manipuliert werden, lösten enorme Kräfte aus. Er plant, mit der "Ennstaler Offensive Klimaschutz" den Zündfunken liefern zu können, das Bewusstsein der Menschen zu wecken.

Ernst Walter Schrempf, Klimaschützer

Arbeit als Energieeffizienz- und Klimaschutz- Referent. Berater beim Plan T, nachhaltige Tourismuszukunft, im Auftrag des österreichischen Ministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus. Vortragender beim ÖHV-Hotelier-Kongress 2019, Referent für die Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI) im Auftrag des deutschen Bundesministeriums für Umwelt und Naturschutz (BMUB) an der Europäischen Akademie EURAC[5]. Podiumsdiskussion-Teilehmer beim R20 Austrian World Summit 2019, auf Einladung des Ministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus.

Ernst Walter Schrempf ist Initiator des ersten Klima-Notstands eines Betriebes im deutschsprachigen Raum (12. März 2019 ÖKO-Hotel Schloss Thannegg) und Initiator des ersten Klimanotstandes in einer österreichischen Gemeinde, 13. Juni 2019, Michaelerberg-Pruggern im Ennstal.[6] Als Klimaschutz-Urgestein entdeckte er das australische System Climate Emergency zum Aufwecken der Menschen.

Er beginnt "Klimanotstand" im deutschsprachigen Raum zu verbreiten.

Garabandal-Medjugorje-St. Michael in Moosheim

Die Garabandal-Medjugorje-St. Michael in Moosheim-Nachricht.
Am 18. Oktober 2021 schlägt Ernst Walter Schrempf folgendes Memorandum an die Türe der katholischen Filialkirche hl. Michael in Moosheim:
Die Botschaften von Medjugorje sind die Fortsetzung der Botschaften von San Sebastian de Garabandal. Der Zusammenhang ist wissenschaftlich gesichert und von allen Menschen auf der Welt mit dem Handy/PC (google earth) selbst überprüfbar! Die Erscheinungsorte befinden sich auf den Meter genau am gleichen Breitengrad: 43°12′03. Aneinandergereiht beschreiben die Botschaften die Geschichte der Menschheit, es ist eine Geschichte voller Hoffnungen! Erhören wir Marias Aufrufe! Jetzt, denn später ist es zu spät! St. Michael in Moosheim, den 18. Oktober 2021, Ernst Walter Schrempf, Stiftung Causa Garabandal.

Über sein Denken

Als nunmehriger Senior-Chef des Hotels - Tochter Katharina übernahm die Geschäftsführung - der Gastronomiebetrieb und die Zimmer im Altschloss sind verpachtet, widmet er sich hauptberuflich seiner Arbeit als Klima-Erhitzung-Warner und Anwalt für die Rechte der zukünftigen Enkelgenerationen.

Schwerpunkte: Eigener Betrieb (Energieeffizienz, E-Mobility) Gemeinden (Einsatz gegen den Bodenverbrauch), Bezirk, Land, Bund usw. Forschungsarbeit über die Aussage von Stephen Hawking[7] "Die Menschen können nur mehr 100 Jahre auf der Erde leben...". Stephen Hawkings und Elon Musks Aussage im Februar 2018: Es kann 2050 bereits so weit sein.

Ernst Walter Schrempf zitiert als Welt-Kollaps-Mahner (Club of Rome „Grenzen des Wachstums“) den Schriftsteller Michael Ende:

Es bereits fünf nach zwölf, wir befinden uns mitten im Dritten Weltkrieg, nur bemerkt es offenbar niemand! Weil dieser Krieg nicht territorial, sondern zeitlich geführt wird. Wir haben einen erbarmungslosen Krieg gegen unsere Kinder und Enkel, gegen die kommenden Generationen entfesselt. Wir werden ihnen eine verwüstete Welt hinterlassen, auf der das Leben für sie sehr schwer (nach Stephen Hawking nicht mehr möglich) sein wird.
Aber da sie ja nicht zurückschlagen können, fahren wir damit fort – wir können schon gar nicht mehr anders – und beruhigen unser Gewissen (sofern es nicht ganz zum Schweigen zu bringen ist) mit der Annahme, dass ihnen schon etwas einfallen wird, um unsere Gemeinheiten (Verbrechen) wiedergutzumachen.[8]

Die Politik? Sie kann nahezu nichts dagegen unternehmen. Warum? Weil in unseren westlichen Demokratien, mit ihren auf Lobbyismus basierenden "demokratischen" Entscheidungsfindungen eine Abkehr von fossilen Energien nicht vorgesehen ist. In Brüssel arbeiten 25.000 Lobbyisten. Wahlen können nachweislich nichts bewirken, weil diese am "System" nahezu nichts verändern können. Veränderungen sind nur über eine "friedliche Revolution von unten" möglich.

Gelingt der Menschheit die Umkehr? Bringen neue, weltweite Bewegungen wie Fridays for future oder Extinction Rebellion die Wende? Ja, sie sind die einzige verbleibende Hoffnung die Klimaerhitzung zu verzögern! Temperatur und Meeresspiegel werden unaufhaltbar weiter ansteigen, die bereits apokalyptischen Katastrophen werden jährlich stärker. Die Symptome sind seit Jahren sichtbar: Massives Arten- und Insektensterben, multiresistente Keime, zügelloser Bodenverbrauch, Bodenvergiftung, steigende Ozonwerte, exponentielle Klima-Erhitzung. Virus-Pandemien und das Zusammentreffen mit dem Bevölkerungswachstum um jährlich 80 Millionen Menschen entfachen Spannungen zwischen den Staaten und werden bei "weiter so" zu Wirtschafts-, Religions- und ethnischen Kriegen führen.

Der Weltklima-Rat IPCC gönnt uns trotz der aufgeführten Katastrophen-Symptome lt. UN-Pariser Abkommen noch über 400 Gigatonnen an CO2 Emissionen, also noch ca. 10 Jahre Zeit bis zum "Null CO2".

Ernst Walter Schrempf rechnet vor, dass wir kein einziges CO2 Molekül mehr emittieren dürfen. Wir haben bereits über 119 ppm zuviel

Was wird passieren, wenn sich die im Jahr 2021 in Bau befindlichen 600 neuen Kohlekraftwerke in Asien, trotz besserem Wissens, in Betrieb genommen werden? Wenn sich die arktischen Feuer weiter ausbreiten? Wenn das Meereis und die Festlandgletscher weiterhin schmelzen? Wenn der Permafrost weiter auftaut und die Regenwälder weiter abgeholzt werden? Wenn Flugbewegungen und der Schiffsverkehr weiter zunehmen?

Gläubige Menschen tun sich leichter, sie kennen die Antwort:

Dann, ja, erst dann wird bei mehreren Wochen 50 °C Hitze der Ruf nach Gott kommen. Gottes Antwort ist vielen Gläubigen bekannt: Sie stammt aus der Bibel, zu lesen jetzt als Einleitung im Buch „Losing Earth“, im Buch der Sprüche 1 20-29:

„Die Weisheit ruft laut auf der Straße, auf den Plätzen erhebt sie ihre Stimme.
Im größten Lärm ruft sie, an den Stadttoren hält sie ihre Reden:
Wie lang noch, ihr Törichten, liebt ihr Betörung, gefällt den Zuchtlosen ihr dreistes Gerede, hassen die Toren Erkenntnis?
Wendet euch meiner Mahnung zu! Dann will ich auf euch meinen Geist ausgießen und meine Worte euch kundtun.
Als ich rief, habt ihr euch geweigert, meine drohende Hand hat keiner beachtet;
jeden Rat, den ich gab, habt ihr ausgeschlagen, meine Mahnung gefiel euch nicht.
Darum werde auch ich lachen, wenn euch Unglück trifft, werde spotten, wenn Schrecken über euch kommt,
wenn der Schrecken euch wie ein Unwetter naht und wie ein Sturm euer Unglück hereinbricht, wenn Not und Drangsal euch überfallen.
Dann werden sie nach mir rufen, doch ich antworte nicht; sie werden mich suchen, aber nicht finden.
Weil sie die Einsicht hassten und nicht die Furcht des Herrn wählten“

Gläubige tun sich mit der Zukunft leichter, denn sie lesen eine beruhigend positive Antwort in der Bibel: Es folgen 1 000 Jahre wunderschöner Zeit in Frieden. Leider erst "danach"! Der Zeitablauf ist für Interessierte ebenfalls nachzulesen im Johannes-Evangelium. Da gibt es nämlich noch die Apokalypse, das Strafgericht.

Schrempf, als Zukunftsdenker, beschäftigt sich intensiv mit dieser Zeit und stößt dabei auf die Ankündigung eines Wunders, welches die Menschen "last minute" noch zum Umdenken bringen kann. Das ist wiederum für Gläubige kein Problem. Schrempf weist zum Thema Strafgericht auf die Botschaften von Garabandal, einem kleinen Bergdorf in Kantabrien, in den Jahren 1961 bis 1965. Man kann Schrempf mit der Beschäftigung dieses Wunders erneut als Spinner betrachten, das ist sein Schicksal. Nur, seine bisherigen Visionen haben sich immer als Richtig erwiesen.

Seine Botschaft

Liebe Enkel-Generationen,

ich, Ernst Walter Schrempf, geb. 1953, bekenne mich als Vertreter meiner Generation persönlich schuldig, für die globale Klimaerhitzung und damit für euer zukünftiges Leid mit verantwortlich zu sein. In großer Demut bitte ich euch dafür um Vergebung.

Ich verspreche euch, trotz massivster Angriffe aus Politik und Wirtschaft, meine restliche Lebenszeit als „Enkelschutz-Lobbyist“ für die Sicherung eurer Lebensgrundlagen zu widmen!

Zitate Erich Kästner: „Später war es zu spät“ und "wenn es so weitergeht, wird es auf keinen Fall mehr so weitergehen!"

Mach auch du mit, handeln wir jetzt, denn später ist es für die Jungen zu spät!

Die Familien-Linie Ernst Walter Schrempf

Von Prof. Dr. Dr. Walter Brunner, Geschichtsforschung

Die Familienchronik ist auf Grund der Matrikenforschung rückverfolgbar zu Schrempf als Bergmänner und Bauern in Schladming,(Geheimprotestanten).

  • 1568: Hans Schrempf, vlg. Gruberhof, Ramsau
  • 1589: Georg Schrempf
  • 1645: Adam Schrempf, Georg Schrempf II, vlg. Gruber, Georg Schrempf III, vlg. Gruber
  • 1695 bis 1763: Philipp Schrempf vlg. Ritisser, Vater von Andreas Schrempf. vlg. Karllehen
  • 1747: Vertreibung der akatholischen Familien,[9] Andreas Schrempf zieht mit seiner Familie 1777 vom Karllehen, Ramsau, ins Ötschergebiet. Er erwirbt den Hof vlg. Winkler in Mitterbach. Erster evangelischer Hof Niederösterreichs.
  • 1782: Schrempf ist der erste bekennende evangelische Bauer in Mitterbach[10] und Mitbegründer ältesten niederösterreichischen Toleranzgemeinde
  • 1768: Sohn Georg Schrempf, vlg. Kienbacher
  • 1797: Franz I. Schrempf, vlg. Kienbacher
  • 1836: Franz II. Schrempf, vlg. Kienbacher, Leopold I. Schrempf, vlg. Badstübler
  • 1870: Leopold II. Schrempf vlg. Rieglbauer
  • 1898: Leopold III. Schrempf, vlg. Rieglbauer
  • 1927: Walter Leopold Schrempf, vlg. Rieglbauer
  • 1963: Verkauf des Rieglbauerhofes und nach nahezu 200 Jahren; Rückkehr der Familie Walter und Margarethe Schrempf mit den Kindern Ernst Walter, Erika, Christine, Walter, Heidemarie und Roswitha ins obere Ennstal, in die Heimat ihrer Vorfahren;

Die Schrempf-Familiengeschichte ist Teil des Ötscherland-Regionalprojektes ÖTSCHER:REICH - GLAUBENS:REICH der Niederösterreichischen Landesausstellung 2015 in Mitterbach.

Siehe auch

Mitgliedschaften

  • Bis 2019 Mitglied des Vorstandes der Kooperation Schlosshotels und Herrenhäuser
  • Mitglied des Vorstandes der Stiftung Causa Garabandal
  • Lions Club Schladming
  • Österreichischer Burgenverein
  • Vernetzungs-Plattform EVAL
  • Umweltschutz-Plattformen
  • Gründungsmitglied von Parentsforfuture

Quellen

  • Familienforschung Prof. Dr. Walter Brunner
  • Otto Mörtl: evangelische Holzknechte zwischen Ötscher und Rax
  • Befragungsprotokoll der Akatholischen 1782 (Seite 440)
  • E-Mail von Ernst Walter Schrempf an Administrator Peter Ende Dezember 2017 bzgl. Hochzeitsdaten
  • Einträge und Ergänzungen von Ernst Walter Schrempf

Einzelnachweise

  1. siehe Enkelschutz-Lobbyist
  2. , Auszug aus einem Interview, von ihm persönlich ergänzt
  3. siehe Die Grenzen des Wachstums
  4. www.klimanotstand.com .at und .de
  5. siehe Thannegg Academy
  6. Quelle Klimanotstand
  7. siehe www.spiegel.de
  8. Quelle Schriftsteller Michael Ende
  9. siehe Wikipedia Toleranzpatent
  10. siehe evangmitterbach.heimat.eu/
  11. Verlinkung(en) mit "swiki:" beginnend führen zu Artikeln im Salzburgwiki, dem Mutterwiki des EnnstalWiki