Gosaukamm

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der Gosaukamm
Karte
Gosaukamm vom Donnerkogel

Der Gosaukammm liegt zwischen dem Salzburger Tennengau und dem Oberösterreichischen Salzkammergut und ist Teil des Dachsteingebirges.

Allgemeines

Der Gosaukamm ist von drei Gemeinden umgeben: Annaberg-Lungötz und Filzmoos in Salzburg und Gosau in Oberösterreich. Im Kammgebiet befinden sich die Gablonzer Hütte (1 550 m ü. A.), Hofpürglhütte (1 705 m ü. A.), Loseggalm (1 460 m ü. A.), Mahdalm (1 539 m ü. A.), Stuhlalm (1 467 m ü. A.) und die Theodor-Körner-Hütte (1 454 m ü. A.).

Ein Rundweg führt in zwei Tagen um den Kamm und bietet landschaftlich Ausblicke auf das Dachsteinmassiv und die Bischofsmütze, sowie auf das Bergpanorama der hohen und niederen Tauern, bei günstigem Wetter sogar bis zum Großglockner.

Umgrenzung

Lungötz – Lammertal nordwärts – Rußbach nach Osten bis Elendgraben – Elendbach – Straße zur Großedtalm – Landesgrenze südwärts bis Gablonzer Hütte – Höllgraben* östlich abwärts (zunächst südlich der Seilbahntrasse, in Talnähe nördlich davon) zum Vorderen Gosausee – Gosaulacke – Hinterer Gosausee – Wegteilung Hohe Holzmeisteralm zur Adamekhütte – Kleiner Brodgraben* südlich zum Wandfuß – durch die Schlucht (Großer Brodgraben*) aufwärts und entlang der Hänge zwischen Sammetkogel (2 058 m ü. A.) und Bockstein südöstlich in den Reißgangkessel* – Reißgangscharte (1952 m) – Steig und Bach südwestlich abwärts zur Hofalm (Almsee) – Warme Mandling – Marcheggsattel (1222 m) – Fritzbach nach Norden – Mösergraben* nach Nordwesten – markierter Weg westlich zur Arzbergalm – Kote 1347 – Arzberggraben* nach Westnordwest abwärts – Neubach bis Lungötz.

Die mit * gekennzeichneten topographischen Namen sind der Alpenvereinskarte 1:25.000, Dachsteingebirge (9. Ausgabe, 2000), entnommen[1].

Fauna

Im Kammgelände leben auch Steinböcke.

Geografie

Bekannt ist der Gosaukamm auch für seine wild zerklüftete Kalkformationen, die sich perfekt zum Klettern eignen. Einige berühmte Bergsteiger und Kletterer wie Paul Preuss (der 1913 an der Manndlkogel-Nordkante tödlich verunglückte), Hubert Peterka oder Albert Precht waren hier oft unterwegs. Siehe auch die Geschichte über die Besteigungen des Freyaturms.

Bilder

  • Gosaukamm – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien bei Ennstalwiki

 Gosaukamm – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Quelle

Einzelnachweise

  1. Die Höhle