Kleinsölktal

Aus EnnstalWiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Vor der Ortschaft Kleinsölk.
Karte

Das Kleinsölktal ist ein rechtes Nebental des Ennstales.

Geografie

Das Kleinsölktal erstreckt sich von Stein an der Enns beginnend ca. 25 Kilometer in südliche Richtung in die Schladminger Tauern. Südlich von Kleinsölk gabelt sich das Tal in das Kleinsölker Obertal und in das Kleinsölker Untertal.

Einfahrt ins Kleinsölktal.

Gewässer

Der Schwarzenseebach aus dem Kleinsölker Obertal und der Tuchmoarbach gemeinsam mit dem Strieglerbach aus dem Kleinsölker Untertal bilden den Kleinsölkbach, der sich in der Strub mit dem Großsölkbach zum Sölkbach vereint und schließlich in die Enns mündet.

Geologie

In diesem Tal befinden sich die berühmten Steinbrüche des Sölker Marmor.

Blick vom Spateck ins Kleinsölktal.

Verkehr

Bis Kleinsölk führt die L 726 Kleinsölkerstraße. Danach führt eine Gemeindestraße ins weitere Tal, welche in der Folge bemautet ist.

Ereignisse

Hochwasser am 17. Juli 2010

In den späten Abendstunden des 17. Juli 2010 geriet das beliebte Wanderziel zur rechten Hand am Talschluss unter die Schlamm- und Geröllmassen. Das explosionsartige Aufbrechen einer Verklausung richtete genauso schwere Schäden im Tal – in Stein an der Enns – an und verwandelte den halben Ort in eine Schlammwüste. Mehr dazu siehe Hochwasser 2010 Kleinsölktal.

Bilder

  • Kleinsölktal – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien bei Ennstalwiki

Weblink

  • Lage auf AMap, aktualisierter Datenlink 28. Dezember 2025

Quellen

  • GIS, Digitaler Atlas Steiermark
  • derennstaler.at (samstag-nacht-kam-die-katastrophe-ins-kleinsoelktal), Link war bei einer Kontrolle am 28. Dezember 2025 nicht mehr abrufbar