Eduard Beyerer

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Persönlichkeiten im steirischen Salzkammergut

Diese Person gehört zu den Persönlichkeiten im steirischen Salzkammergut, einer von Michael Pollner erstellten Liste.
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Eduard Beyerer (* 1892 in Bad Aussee; † 1968) war NS-Kurdirektor in Bad Aussee, Liegenschafts-Treuhänder, ideologischer Lebenskünstler und eine Persönlichkeit im steirischen Salzkammergut.

Leben

Sein Vater war Tischler, Eduard studierte nach der Matura fünf Semester Jus. Als 22-jähriger erlebt er den Beginn des Ersten Weltkriegs und muss einrücken. Nach dem Krieg arbeitete er als Buchhalter und Korrespondent bei einer Firma in Salzburg, die Verwandten gehörte (bis 1921). Er ging für zwei Jahre nach Montreux in die Schweiz, wo er ebenfalls als Buchhalter arbeitete, dann bis 1928 nach Alexandrien in Ägypten. Anschließend war er vier Jahre als Übersee-Vertreter der Firma Ehrich und Grötz in Berlin tätig. 1932 beendete er diese Tätigkeit und kehrte nach Bad Aussee zurück.

Im Februar 1933 trat der der NSDAP-Ortsgruppe Bad Aussee bei, wo er hauptsächlich für Propaganda und Werbung neuer Mitglieder zuständig war. Während der Zeit, in der die NSDAP verboten war, war er vorübergehend Ortsgruppen-Stellvertreter. Da seine Zugehörigkeit zur NSDAP allgemein bekannt war, sollte er mehrere Male als Geisel in das Anhaltelager Wöllersdorf gebracht werden. Er entzog sich dieser Geiselnahme durch Flucht und Verstecken auf einer Alm.

Bei den Kampfhandlungen im Umfeld der Ermordung von Bundeskanzler Dollfuß beim sogenannten "Juliputsch" 1934 war er an Kampfhandlungen beteiligt. Nach den Kampfhandlungen in Klachau wurde er als Erster verhaftet und in das Landesgericht Leoben gebracht. Von der Anklage wegen Hochverrat und Sprengstoffbesitz musste er mangels Beweisen freigesprochen werden. Von 25. Juli bis 14. September 1934 befand er sich in Haft.

 wird noch ergänzt


Er wohnte in Bad Aussee, Haslauergasse Nr. 18

Quellen

  • EnnstalWiki-Artikel "Persönlichkeiten im steirischen Salzkammergut"
  • Die Villen vom Ausseerland, "... hat seine Zugehörigkeit zur NSDAP nicht missbraucht". Die Karriere von Eduard Beyerer, Seite 84ff