Stadterhebung Schladming

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Ein Bild aus dem Jahr 1925 anlässlich der Wiederhebung Schladmings zur Stadt.

Über die zweimalige Stadterhebung von Schladming.

1322 - Stadterhebung, ja oder nein

Hauptartikel 1322: Die erste urkundliche Nennung Schladmings als Stadt

Die immer geäußerte Behauptung, Schladming sei im Jahre 1322 zur Stadt erhoben worden ist insofern zu berichtigen, als dass es sich in der 1322 vom Stadtrichter Vasolt ausgestellten Urkunde um die erstmalige Nennung Schladmings als Stadt handelt, also nicht um eine „Stadterhebung", die ja ein Stadtrichter nicht hätte beurkunden dürfen.

Bei dem Schriftstück, das am 27. Juli 1322 vom Stadtrichter Vasolt gesiegelt wurde, handelt es sich um eine Lehensverzicht-Erklärung des Schladminger Bürgers Ulrich Schaleh gegenüber dem Abt des Erzstiftes St. Peter in Salzburg über sechs Güter im Preuneggtal. In dieser Urkunde wird Schladming erstmalig „Stadt" genannt. Der verstorbene Schladminger Historiker Dr. Heinrich Kunnert nimmt allerdings an, dass es möglich wäre, dass Herzog Friedrich der Schöne auf der Reise von Schaffhausen nach Wien in der Zeit zwischen dem 18. Juni und 15.Juli 1322 Schladming zur Stadt erhoben hat.

Wie immer es auch sei - das Jahr 1322 ist für die Schladminger Stadtgeschichte von besonderer Bedeutung.

1925 - Wiedererhebung Schladmings zur Stadt

Nachdem Schladming im Verlauf des Schladminger Bauern- und Knappenaufstands 1525 das Stadtrecht aberkannt wurde, gab es am 2. August 1925 Feierlichkeiten anlässlich der Wiedererhebung Schladmings zur Stadt. An diesem Tag wurden der Elektrizitätswerkbesitzer und Obmann der Alpenländischen Volksbrauerei Matthias Gföller, Geistlicher-Rat Dechant Franz Hutter, Medizinalrat Dr. Oskar Kotschy, Bürgerschaftsobmann Florian Loidl, Lederermeister und ehemaliger Bürgermeister Franz Loidl, Gastwirt, Fleischermeister und Hotelier Johann Seebacher und Oberlehrer Hermann Wengert senior zu Ehrenbürger der Stadt Schladming ernannt.

Quellen