Schladminger-Tauern-Höhenweg (Wander-Erlebnis-Führer)

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Begriffsklärung
Dieser Artikel beschreibt das Buch "Schladminger-Tauern-Höhenweg". Über den gleichnamige Wanderweg informiert der Artikel Schladminger Tauern Höhenweg.
Schladminger-Tauern-Höhenweg (Wander-Erlebnis-Führer)
Schladminger Tauern Höhenweg (Buch).jpg
Buchdaten
Autoren: Luise und Günter Auferbauer
Verlag: Kral Verlag, Berndorf, Niederösterreich
Erschienen: Juli 2018
ISBN: ISBN 978-3-99024-784-6
Seiten: 192

Schladminger-Tauern-Höhenweg, von Aich-Assach nach swiki:Obertauern[1], ist ein Wanderführer über den gleichnamigen Höhenweg in den Schladminger Tauern.

Inhalt

Die Region um Schladming gilt unter Kennern als „die besterschlossene Tourenregion der Steiermark“. Dieses Prädikat hat profunde Wurzeln: Mit der Gründung der „Alpinen Gesellschaft Preintaler“ im Jahr 1885 begann die touristische Erschließung der Schladminger Tauern. Über die Bus- und Bahnhaltestelle Aich-Assach sowie mit der weiterführenden Buslinie sind das Seewigtal und der „Steirische Bodensee“ ÖV-affin erreichbar. Folglich kann der Schladminger-Tauern-Höhenweg, in klassischer Weise, von Ost nach West begangen werden. Die „Hans-Wödl-Hütte“ dient als erster Stützpunkt. Acht Tagesetappen leiten – auch mit Varianten und Gipfeltouren – von Hütte zu Hütte.

Planen Sie Ihre Mehr-Tage-Touren – oder auch nur eine Etappe – nach Ihrem Zeitbudget. Alle Ausgangs- und Endpunkte sind mit Bus, Seilbahn oder Taxi erreichbar. Erkunden Sie dieses landschaftlich einzigartige Gebirge aus eigener Kraft: auf dem Schladminger-Tauern-Höhenweg. Motiviert und begleitet von diesem präzisen, praktischen Buch samt aussagekräftigen Kartenausschnitten und herrlichen Bildern.

Inhaltsverzeichnis

  1. Dank-Adresse
  2. Vorwort
  3. Mit Auto, Bus und Bahn in die Berge
  4. Informative Links
  5. Erklärungen zum lnfoblock
  6. Ein paar praktische Tipps
  7. Ein kleines Paradies
  8. Vom Pflanzenleben der grünen Berge
  9. Tierische Vielfalt der Schladminger Tauern
  10. Mineralien und Erze aus den Schladminger Tauern
  11. Zur Bergbaugeschichte in den Schladminger Tauern
  12. Zur Erschließung der Schladminger Tauern
  13. Seit 1879: Die Alpine Gesellschaft Krummholz, Wien
  14. Erster Abschnitt
    1. Alternative Strecken im ersten Abschnitt
  15. Zweiter Abschnitt
    1. Alternative Strecken im zweiten Abschnitt
  16. Dritter Abschnitt
    1. Tagestouren ab der Preintalerhütte
  17. Vierter Abschnitt
  18. Fünfter Abschnitt
    1. Varianten zum fünften Abschnitt
  19. Sechster Abschnitt
    1. Varianten zum sechsten Abschnitt
  20. Siebenter Abschnitt
    1. Varianten zum siebenten Abschnitt
  21. Achter Abschnitt
    1. Varianten zum achten Abschnitt
  22. Wegnummern-Verzeichnis

Rezension 1

Informativ, detailliert mit persönlichen Erfahrungen und einem geschichtlichen Teil

Man merkt diesem Wander-Erlebnis-Führer, so steht es auf der Buchvorderseite, an, dass die beiden Autoren dieses Buch mit viel persönlichem Einsatz geschrieben haben. Die ersten rund 70 Seiten beschäftigen sich mit Anreise- und praktischen Tipps, Weblinks, sowie folgenden Fachbeiträgen: Melitta Fuchs schreibt über die Natur- und Montanwelt (zehn Seiten), Johannes Gepp gibt auf sieben Seiten einen Einblick in die tierische Vielfalt und Besonderheiten (z. B. welche Tiere in Millionenzahl die Alpen in diesem Bereich alljährlich überfliegen), mit den Mineralien und Erzen beschäftigt sich der sechsseitige Beitrag von Tobias Schachinger, Uwe Kolitsch und Herbert Kraml, Anton Streicher, Leiter der Höhlenforschergruppe im Alpenverein Sektion Schladming erzählt über die Bergbaugeschichte. Schließlich skizzieren Walter Kovar und Johannes Bauer die Geschichte der Erschließung der Schladminger Tauern (19 Seiten), ein Kapitel, das sehr aufschlussreich und wie Kapitel im Buch, sehr gut bebildert ist.

Dann folgen auf rund 90 Seiten die Wegbeschreibungen des Höhenweges in acht Abschnitten, wobei jeder noch Alternativstrecken enthält. Die umfangreichen Informationen der einzelnen Kapitel umfassen Streckenprofile mit Höhenmeter- und Längenangaben sowie Gehzeiten der Autoren inkl. Pausen als Richtwerte. Weiters werden ganzseitige Kartenausschnitte mit Wegverläufen, Wegnummern, Hütten und anderen Informationen geboten.

Die eigentlichen Abschnittsbeschreibungen umfassen alle wesentlichen Informationen, die ein Bergwanderer benötigt: von den erwähnten Höhen- und Streckenangaben über Ausgangspunkte und mit welchen öffentlichen Verkehrsmitteln man diese erreicht, Hinweis mit Seitenzahl auf das Streckenprofil, Charakteristik, Kartenausschnittsverweise, Wegnummern, Einkehrstätten und Schutzhütten sowie wesentliche Wegbeschreibungspunkte. Diese sind aufgrund der vielen Verweise auf Karten und Profile auf jene Dinge reduziert, die Besonderheiten der einzelnen Abschnitte darstellen.

Bei den erwähnten Hütten gibt es immer eine kurze Information oder Geschichte und ein Bild der Hüttenwirte. Zahlreiche Bilder zeigen Landschaft, Hütten, Vegetation oder Besonderheiten der Wegstrecke. In allen Beschreibungen finden sich immer wieder Hinweise der Autoren, was sie aus eigener Erfahrung für wichtig oder erwähnenswert halten. Schließlich gibt es am Ende des Buches auf 20 Seiten eine Übersicht aller Wanderwege mit Nummern, Länge, Wegbetreuer und Verlauf, sowie deren Anschlussstrecken und Abzweigungen. In den Umschlagklappen gibt es eine Übersicht der einzelnen Abschnitte mit diversen Angaben, unter anderem Zeitangaben für Teilabschnitte.

Als durchaus Ortskundiger finde ich diesen Wanderführer wirklich umfangreich und informativ, mit gutem Bildmaterial und hilfreichen Karten ausgestattet. Bei allen persönlichen Angaben der Autoren gilt wie stets, dass es Zeitangaben und subjektive Eindrücke sein können, die andere Wanderer wieder anders erleben.

Rezension 2

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Weblink

Quellen

Fußnote

  1. Verlinkung(en) mit "swiki:" beginnend führen zu Artikeln im Salzburgwiki, dem Mutterwiki des EnnstalWiki