Edmund Ritter von Riebel

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Professor Edmund Ritter von Riebel-Fenstertreu war ein Fremdenverkehrspionier in Schladming und ist dessen Ehrenbürger.

Bisher bekannte Daten

Am Donnerstag, den 24. Mai 1883 heiratete der k. k. Gymnasial-Präfect der k. k. Theresianischen Academie von Riebel Fräulein Irene von Baumgartner, die Tochter des Sektionschefs im k. k. Finanzministerium, Andreas Ritter von Baumgartener.[1]

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts verbrachte Riebel viele Sommer seine Sommerfrische in Schladming.[2]

In der Sitzung des Gemeindeausschusses von Schladming am 23. Mai 1908 wurde beschlossen, Edmund von Riebel aufgrund seiner Verdienste um die Sommerfrische Schladming zum Ehrenbürger zu ernennen. Am 19. August 1908 wurde ihm an dessen Sommersitz das Ehrenbürgerdiplom ausgehändigt. Unter Fackelbeleuchtung zu die Bürgermusikkapelle abends zur Wohnung des Geehrten und brachte ihm ein Ständchen. Bürgermeister Franz Tutter-Rantner und Mitglieder des Gemeindeausschusses begaben sich in die Wohnung des Professors und überreicht ihm "unter Worten wärmster Anerkennung das sehr schön ausgestattete Ehrenbürgerdiplom".[3]

Der Professor der ungarischen Sprache, Literatur und Geschichte an der Theresianischen Akademie ging 1910 in Pension. Aus diesem Anlass wurde er mit dem Ritterkreuz des Franz Josefs-Orden ausgezeichnet. Riebel hatte seinerzeit auch mehreren Erzherzögen Unterricht in der ungarischen Sprache erteilt.

Quellen

  1. Quelle ANNO, Wiener Salonblatt, Ausgabe vom 20. Mai 1883, Seite 6
  2. Quelle ANNO, Illustrierter Wegweiser durch die österreichischen Kurorte, Sommerfrischen und Winterstationen, Ausgabe 1909, Steiermark Seite 160
  3. Quelle ANNO, Grazer Volksblatt, Ausgabe vom 23. August 1908, Seite 8