Wasserversorgung im Gebirge

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Eine der beiden Wiesalmquellen im Kemetgebirge

Die Wasserversorgung im Gebirge von Almen und Schutzhütten erfolgt in den Bergen im Bezirk Liezen auf unterschiedlichen Arten.

Einleitung

Meist wird der Laie annehmen, dass die Wasserversorgung von Almen und Schutzhütten im Gebirge keine größeren Probleme mit sich bringt. Doch das kann recht unterschiedlich und durchaus problematisch sein. So wird es im Dachsteinmassiv oder in den Ennstaler Alpen, das aus wasserdurchlässigem Kalkstein besteht deutlich schwieriger sein, Trinkwasser für die Schutzhütten zu erhalten als in den Schladminger Tauern, die sanftere Hänge und wesentlich mehr Bergseen aufweisen.

Versorgung mit Trinkwasser

Die Wiesalm im Kemetgebirge, dem östlichen Ausläufer des Dachsteingebirges, wird die Wasserversorgung durch die beiden Wiesalmquellen, Karstquellen, gesichert.

Schwieriger war da schon die Trinkwasserversorgung der Keinprechthütte, einer Schutzhütte in den Schladminger Tauern im Schladminger Obertal. Nicht, dass es dort wenig Wasser gäbe, nein, nur nicht unmittelbar bei der Keinprechthütte. So musste zunächst eine mehrere Hundert Meter lange Leitung zur Quellfassung gegraben werden, die sich in einem aufgelassenen Bergwerkstollen befindet. Das Quellwasser wird von dort in einer Plastikrohrleitung zur Hütte geleitet.

Bilder von der Quellfassung für die Keinprechthütte

weitere Bilder von der Quellfassung

In der Simonyhütte im Dachsteingebirge wird das Regenwasser auf den Dächern aufgefangen und in Zisternen gespeichert.

Die Haindlkarhütte in den Ennstaler Alpen versorgt sich mit Wasser aus einer nahegelegenen Quelle.

Quellen