Walter Hessenberger

Walter Hessenberger(* 1940; † 15. März 2018) war ein Bürgermeister der Gemeinde Donnersbach.

Leben

Pfarrer Herbert Prochazka wusste in seinem Nachruf beim Begräbnis von ersten Begegnungen mit ihm zu erzählen und Walter Hessenberger als ganz besonderen Menschen zu zeichnen, der auf seine Mitbürger mit Respekt und ohne Standesdünkel zuging und ihnen in ihren Sorgen mit Achtsamkeit zuhörte. Zu Herzen gehende Abschiedsworte sprach sein Nachfolger im Bürgermeisteramt, LAbg. Karl Lackner, der einen Lebensweg schilderte, der schnörkellos bei seiner Mutter und dem Großvater gegen Ende des Zweiten Weltkrieges in Donnersbach den Anfang nahm. Zuerst in den späten 1940er-Jahren beim Großvater auf der „Christ-Säge“ tätig, zog es ihn nach Salzburg, wo er den Beruf eines Elektromechanikers erlernte und nach Abschluss der Lehre wieder in das großelterliche Sägewerk nach Donnersbach zurückkehrte.

Er arbeitete dort, um es später in seine volle Verantwortung zu übernehmen. In diesen frühen 1970er-Jahren heuerte er bei der Grazer Wechselseitigen Versicherung an und arbeitete sich dort in die Leitung der Bezirksdirektion Liezen hoch. Genau in dieser Zeitspanne – von 1970 bis 1971 – zog er in den Donnersbacher Gemeinderat ein, wurde bald darauf zum Vizebürgermeister bestellt und übernahm 1974 das Bürgermeisteramt, das er 20 Jahre ausübte und 1994 an Karl Lackner ein gut funktionierendes Gemeinwesen übergeben konnte.

Seine bis dahin karge Freizeit galt den beiden Kindern Christa und Christian und erst nach seinem Rückzug aus dem politischen Gemeindeleben konnte er sich seinen Hobbies Tennis, Golf und Segeln intensiver widmen. Als überaus umgänglicher, den Menschen zugewandter Typ war er, wie es Karl Lackner treffend ausdrückte – „ ein Original, das verloren ging“.

Die Vereine des Ortes hatten in ihm einen verlässlichen Förderer und Unterstützer und im Lauf seiner langen Amtszeit als Bürgermeister erlebte die Gemeinde Aufschwung und Erneuerung in vielerlei Hinsicht.

Auszeichnungen

Er wurde vom Land Steiermark mit dem „Goldenen Ehrenzeichen“ bedacht.

Quelle


Zeitfolge