Hochgolling

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Die Hochgolling-Nordwand im Mai 2011.
Hochgolling1828.jpg

Der Hochgolling ist mit seinen 2 862,5 m ü. A. der höchste Gipfel der Niederen Tauern in den Ostalpen und damit auch der Schladminger Tauern, an deren Südrand er steht.

Allgemeines

Er markiert die Grenze zwischen der Steiermark (Ennstal) und dem Salzburger Lungau.

Geschichte

Ignaz von Kürsinger vermeldete uns in der Lungauer Chronik: „Damsweger Bürger haben am 8. August 1791 den Hochgailling bestiegen“[1]. Allerdings sind diese Tamsweger Bürgern nicht namentlich angeführt. Das Nachschlagewerk "swiki:Salzburgs Synchronik" berichtet von einer Erstbesteigung im Jahr 1790 durch vier Tamsweger und nennt gleichzeitig wieder andere Quellen mit 1811.

Am 28. August 1817 kam es dann durch Erzherzog Johann zur ersten namentlich bekannten Erstbesteigung.

2017 - Gedenkfeier 200 Jahre Erstbesteigung

Am 28. August 2017 machte sich noch lange vor Tagesanbruch eine Gruppe von 19 Bergfreunden, darunter vier Frauen, auf, um am selben Tag wie vor 200 Jahren, Am Gipfel eine Gedenkfeier zu gestalten. Die Wetterbedingungen waren dieses Mal allerdings sehr wechselhaft. Der Festgottesdienst wurde von Stefan Schaumberger, der auch seine Trompete mit in den Rucksack gepackt hatte, musikalisch umrahmt. Nach der äußerst stimmungs- und würdevollen Bergfeier machte sich die Gruppe bald wieder auf den Weg zurück ins Tal, begann es doch zu nieseln, was den Rückweg noch anspruchsvoller machte.

Als man bereits zur Gollingscharte hinuntersah, wurden die Berggeher aber mit Wärme, Sonnenschein und einem wild-romantischen Wolkentreiben belohnt. Wetterfleck, Haube und Handschuhe wurden abgelegt und nach einer kurzen Rast zog man der Gollinghütte entgegen. Dort wartete eine weitere Überraschung. Die charmanten Wirtsleute kredenzten einen blumigen Erzherzog-Johann-Rotwein. Somit fand das „Jahrhundertereignis“ einen Ausklang.[2]

Schutzhütten

Bilder

  • Hochgolling – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien bei Ennstalwiki

Video

Ein Film von Ewald Gabardi

Quellen

  • Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Hochgolling"
  • Eintrag zu Hochgolling in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online (auf AEIOU)
  • Buch Salzburgs Synchronik, Seite 135, Josef Brettenthaler, Verlag Alfred Winter, Salzburg, 2002, ISBN 3-85380-055-6

Fußnoten

  1. Quelle Stadtnachrichten Schladming Dezember 2011 sowie in seinem Buch, Seite 272: Lungau. Ignaz von Kürsinger, 1873
  2. Der Ennstaler, 8. September 2017