Ferdinand I.

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Ferdinand I. auf einem Porträt von Hans Bocksberger; Kaiser des Heiligen Römischen Reiches von 1556–1564 sowie Ferdinands Unterschrift.
Ferdinand I. (* 10. März 1503 in Alcalá de Henares bei Madrid; † 25. Juli 1564 in Wien) aus dem Geschlecht der Habsburger war von 1558 bis 1564 Kaiser des swiki:Heiligen Römischen Reiches[1].

Leben (Auszug)

Ab 1521 war er als Erzherzog von Österreich Herrscher in den habsburgischen Erblanden und somit auch über die Steiermark. Ab 1526 war er König von Böhmen, Kroatien und Ungarn. Bereits zu Lebzeiten seines Bruders, des Kaisers Karl V., wurde er 1531 zum römisch-deutschen König gewählt und als letzter deutscher König in Aachen gekrönt.

Der Rezess von Wien vom 25. Oktober 1535 legte einen seit Jahrhunderten laufenden Streit über die Rechtsstellung der Besitzungen des swiki:Fürsterzbistums Salzburg in der Steiermark bei und brachte den Habsburgern volle Souveränität über diese Gebiete.

Bezirk Liezen-Bezüge

Während des Schladminger Bauern- und Knappenaufstands im Jahr 1525 war Niklas Graf Salm sein oberster Feldherr. Niklas Graf Salm wurde beauftragt, den Bauern- und Knappenaufstand niederzuschlagen. Am 22. September 1525 erhielt er den Befehl, Schladming niederzubrennen. Am 31. Dezember 1526 erging von Erzherzog Ferdinand I. ein Auftrag an die niederösterreichische Regierung, Schladming wieder das Marktrecht zu verleihen. Schladming erhielt dieses gnadenweise wieder am 19. Mai 1530.

Konrad Räustl, Bergrichter der Stadt Schladming und Agitator sowie Organisator der Schladminger Bauern- und Knappenaufstand 1525, stellte sich im Herbst stellte er sich in Tübingen dem Erzherzog Ferdinand I., in der vergeblichen Hoffnung auf Rehabilitierung. Dort wurde aufgrund erdrückender Beweise (Aussagen seines Mitkämpfers Peter Klein, der Brüder Hofmann und Dietrichsteins) gefangen genommen, als Hauptschuldiger verurteilt und - auf vermutlich grausame Weise - hingerichtet.

Kaiser Maximilian I. verpflichtet in seinem am 30. Dezember 1518 niedergeschriebenen Testament die Saline Aussee, dass das gesamte Einkommen zum Bau von Spitälern in Breisach und Augsburg zu verwenden sind; Kaiser Ferdinand I. kam nach seinem Tod - sehr zum Leidwesen von Hans Herzheimer zu Herzheim, erster kaiserlicher Salzbaron - dem Willen jedoch bis 1564 nicht nach und erlaubte lediglich einen geringen Teil zu verwenden.

1527[2] verkauft er das Lehen Strechau an den österreichischen Schatzmeister Hans Hofmann zu Grünbüchel und Strechau.

Quellen

  • Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Ferdinand I."

Fußnoten

  1. Verlinkung(en) mit "swiki:" beginnend führen zu Artikeln im Salzburgwiki, dem Mutterwiki des EnnstalWiki
  2. Jahresdatum aus der Quelle von www.burgen-austria.com entnommen, da andere Quellen vom Jahr 1528 schreiben.