Wilder Dachstein

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Wilder Dachstein
Wilder dachstein.jpg
Buchdaten
Autoren: Elsbeth Wallnöfer, Peter Kubelka und Bodo Hell
Verlag: swiki:Verlag Anton Pustet
Erschienen: 2018
ISBN: ISBN 978-3-7025-0889-0
Seiten: 190

Wilder Dachstein ist ein Lesebuch mit Bildern über das Dachsteingebirge.

Inhalt

Dreiherrenberg: einsam, wild, rau

Der wohl prominenteste Gebirgsstock der nördlichen Kalkalpen, der Dachstein, mit seiner beispielhaften Erschließungs- und Entwicklungsgeschichte birgt nach wie vor Geheimnisse, die es zu entdecken gilt. Wege, Umwege, überlaufene und völlig verlassene Routen locken Kletterer, Wanderer und Abenteurer in seine Felsrunsen und Karrenfelder.

Eine Pfadsuche im Koppenwinkel, Karseen und Höhlenkirchen, Almen und Naturtheater, Hüttengaudi und Bibelsteige, sind nur einige Themen der im Band versammelten Texte und Routenbeschreibungen. Die Fotografien führen durch alle Wetter und Jahreszeiten und spiegeln den gegenwärtigen Zustand des Massivs wider.

Bodo Hell, als Alpenhirt über Jahrzehnte im Gebiet tätig, berichtet aus persönlicher Erfahrung. Elsbeth Wallnöfer, Volkskundlerin, durchforstet mit ihrem kritischen Blick historische und aktuelle Quellen. Peter M. Kubelka, Fotograf, hat keine Strapazen gescheut, unterschiedlichste Motive einzufangen.

Rezension 1

Kein Wanderführer, sondern ein Lesebuch mit Bildern, im zweiten Teil etwas schwer(er) zu lesen

Das Buch ist zweiteilig: im ersten Teil berichten Elsbeth Wallnöfer und Peter Kubelka über verschiedene geschichtliche Ereignisse, Almen und Hütten sowie Kunstaktionen u. a. auf diesem Bergstock. Im zweiten Teil schreibt der Künstler Bodo Hell von seinen Wanderungen und über die Geschichte verschiedener Wege, Almen und Berge.

Die Beiträge im ersten Teil sind übersichtlich und nicht allzu lange gehalten. Da kommt dann vielleicht auch manches zu kurz (z. B. die Geschichte des Protestantismus rund um den Bergstock) oder fehlt ganz (die Geschichte der Dachsteinsüdwanderschließung oder die steirische Gletscherbahn). Manches hätte vielleicht etwas genauer beschrieben werden können, z. B. die Geschichte mit den angeblichen Erstbesteigungen des Hohen Dachsteins 1819 und 1823; denn entgegen dem Text im Buch, dass in beiden Jahren der Hohe Dachstein bestiegen worden sein soll, weiß man, dass es der einige Meter niedrige Torstein war; diesem Thema sind gerade einmal zwei kurze Absätze gewidmet.

Auf rund 90 der 190 Seiten, die alle bebildert sind, schreibt der Künstler Bodo Hell. Er verbringt seit 1979 die Sommer im Dachsteingebirge als Senner auf der steirischen Grafenbergalm. Seine durchaus informativen Texte sind aber etwas schwer(er) zu lesen, da er keine Punkt zwischen zwei Sätzen macht. So werden ganz Absätze zu einem einzigen Satz. Und Zwischentitel würden das Verständnis erleichtert.

Das Buch gibt einen guten Einblick in die Vielfalt, die dieses Gebirge bietet. Es stellt aber keinen Wanderführer dar, sondern ist ein Lesebuch mit Bildern.

Rezension 2

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Quellen