Mühlau (Hall)

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Mühlau
Mühlau

Mühlau ist ein Ortsteil der Ennstaler im Norden der ehemals selbständigen Gemeinde Hall, heute Marktgemeinde Admont.

Lage

Der Ortsteil befindet sich nördlich des Gemeindezentrums am Fuße des Mühlauer Stadels. Hier kommt auch der Eßlingbach aus den Haller Mauern. Das Zentrum des Ortsteils befindet sich auf durchschnittlich 750 m ü. A.

Geschichte

Im September 1899 ereignete sich zwischen dem 8. und 18. September die größte Donau-Hochwasserkatastrophe des 19. Jahrhunderts. Überschwemmungen gab es auch bei allen Zubringerflüsse, besonders im Traun- und Ennstal. Am 12. September in Mühlau wurde mit 287,5 mm die größte Tagesniederschlagsmenge registriert[1].

1903 errichtete der Gewerke Josef Liebl in seinem aus einem Drahtzug umgestalteten Sensenwerk in der Mühlau eine Anlage zur Gewinnung elektrischen Stromes für den Eigenbedarf. Es war das erste Elektrizitätswerk seiner Art im weiten Umkreis.

Am 18. August 1909 kaufte das Benediktinerstift Admont von der Gewerkenfamilie Liebl deren gesamten Grundbesitz, samt dem ehemaligen Sensenwerk in der Mühlau mit allen dazugehörigen Gebäuden und Werksanlagen. Der Kaufpreis betrug 180.000 Kronen.

Am 4. Oktober 1911, nach nur sehr kurzer Bauzeit, nahm das Benediktinerstift Admont das heute älteste E-Werk des Stiftes in der Mühlau in Betrieb.

Bilder

  • Mühlau (Hall) – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien bei Ennstalwiki

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Quelle www.wetterundco.com