Krippenstein
Er hat jedoch durch wirtschaftliche und vereinzelt auch geschichtliche oder geografische Bezugspunkte mit dem Bezirk Liezen zu tun.
Die Krippenstein-Berggruppe mit dem Dachstein-Höhlenpark ist eine der nördlichen Berggruppen im Dachsteingebirge im südlichen Gemeindegebiet von Obertraun in Oberösterreich.
Geografie
Die Krippenstein-Berggruppe ist Teil des Dachsteingebirges und als solcher Teil der östlichen swiki:Salzkammergut-Berge[1]. Sie erhebt sich südlich des swiki:Hallstätter Sees in Richtung Hallstätter Gletscher. Erschlossen ist die Berggruppe durch die Dachstein Krippenstein-Seilbahn.
Umgrenzung
Krippeneck (Kote 1788, Seilbahnstation) – markierter Steig nördlich abwärts und der Grabensohle entlang (Trasse der Oberfeld-Seilbahn) nach Krippenbrunn – weiter der Skiabfahrt folgend bis etwa 500 m Luftlinie nordöstlich der Hanzinger Hütte (Niedere Schafeggalm[2]) – Höllgraben[2] nach Nordosten abwärts zum Miesenbach – Miesenbach nach Nordwesten zur Traun – Traun aufwärts bis zur Koppenbrücke (Haltestelle Obertraun-Koppenbrüller Höhle) – Koppenwinkelalm – Steig an Jagdhütte vorbei zur verfallenen (Obertrauner[2]) Landfriedalm – Altarstein (Kote 1351*) an der Landesgrenze – Steig südöstlich zur (Ausseer[2]) Landfriedalm – Steig östlich des Roßkogels (1 402 m ü. A.) – Landfriedtal – Graben zwischen Pfalzkogel (1 785 m ü A.) und Neualm (1 610 m ü A.) nach Süden aufwärts bis zum zweiten Schnittpunkt mit der Landesgrenze (ca. 1 760 m ü A., 400 m südsüdwestlich des Pfalzkogels) – Landesgrenze nach Südsüdwest bis zum Napfenkogel (2 032 m ü A.) – 300 m Luftlinie nach Südwesten gerade abwärts zur 1 900 m‑Schichtlinie – dieser entlang, am Oberrand des nach Süden steiler abfallenden Plateaus, nach Westen zur Rossstatt[2] oberhalb des Wurzkares und weiter nach Westnordwesten zu den Maisenbergseelein (1 874 m ü A.), insgesamt 1 250 m Luftlinie – von diesen, immer den Moränenablagerungen folgend, zunächst rund 500 m nach Nordwesten zu Kote 1886[2] und dann einen Kilometer in annähernd westlicher Richtung zur Wegteilung südlich des Loskoppens (1 956 m ü A.) – markierter Weg durchs Hirzkar zum Krippeneck;
Berge
Zirbenkogel (1 506 m ü A.), Hageneck (1 717 m ü A.), Hohes Hirn, Graseck, Niederer Hirschberg (1 888 m ü A.), Hirschberg (2 017 m ü A.), Hoher Krippenstein (2 108 m ü A.), Niederer Krippenstein (1 989 m ü A.), Pfalzkogel (1 785 m ü A.), Speikberg (2 125 m ü A.), Niederer Speikberg (2 089 m ü A.), Roßkogel (1 402 m ü A.), Loskoppen (1 956 m ü A.), Däumelkogel (2 001 m ü A.), Margschierf (2 080 m ü A.), Hirzkarkogel (1 859 m ü A.), Napfenkogel (2 032 m ü A.);
Flurkreuze, Marterl
Pionierkreuz (2 034 m ü A.), Heilbronner Kreuz (1 959 m ü A.)
Gewässer
Maisenbergseelein (1 874 m ü A.), Hirkarseelein, Däumelsee, Stubenbodenquelle, Miesenbach, Bühlerbach-Ursprung, Koppenwinkellacke
Almen
Koppenwinkelalm, Obertrauner Landfriedalm, Ausseer Landfriedalm, Mitteralm, Neualm (1 610 m ü A.), Bärenlackenalm (verfallen), Obere Schönbergalm, Schönbergalm, Angeralm
Übernachtung
Lodge am Krippenstein
Höhlen
Rieseneishöhle, Lämmermayr-Höhle, Eisgrube, Mortonhöhle, Mammuthöhle, Teufelsjoch, Krippenstein-Eishöhle
Kare und Hochplateaus
Auf dem Stein, Hirzkar, Ecklkar
Weblink
- Lage auf www.openstreetmap.org
Quellen
- Lukas Plan: Verbale Beschreibung der Umgrenzung der Teilgruppen des Österreichischen Höhlenverzeichnisses, Stand Dezember 2022, Verband Österreichischer Höhlenforscher, als pdf auf http://hoehle.org/
- www.bergfex.at
Einzelnachweise
- ↑ Verlinkung(en) mit "swiki:" beginnend führen zu Artikeln im SALZBURGWIKI, dem Mutterwiki des EnnstalWikis
- ↑ 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 Quelle Alpenvereinskarte 1:25 000, Dachsteingebirge (9. Ausgabe, 2000)