Burgruine Wolkenstein

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Burgruine Wolkenstein

Die Burgruine Wolkenstein befindet sich in der Ennstaler Gemeinde Wörschach.

Geschichtliches

Um 1125 wurde die Burg von den Grafen Wolkenstein erbaut. Im Jahre 1168 urkundlich durch Ulrich von Wolchinstein zum ersten Mal erwähnt. Durch ihre strategisch günstige Lage und als Sitz des Landesgerichtes beherrschten die Wolkensteiner das mittlere Ennstal.

Kaiser Friedrich IV. verpfändete 1449 Wolkenstein an Abt Andreas von Stettheim des Benediktinerstifts Admont.

Im 16. und 17. Jahrhundert war Wolkenstein eine Kreidefeuerstation. Am Ende des 17. Jahrhunderts wurde der Sitz des Landgerichtes nach Irdning verlegt.

Durch die erhöhte Lage (200 Meter über dem Tal) und die steilabfallenden Felswände unterhalb der Burgmauern galt die Burg Wolkenstein lange Zeit als unbezwingbar. In Zeiten der Not, beispielsweise während der Türkenkriege oder der Bauernaufstände, war die Burg Zuflucht für die Bevölkerung. Um die Bevölkerung in Kenntnis der Gefahr zu setzen, gab es Feuerzeichen und Glockenklänge.[1]

Die Reste der Zwingermauern und des Burghofes zeugen von der einstigen Größe der Burg. Die Burgruine Wolkenstein wird vom Wörschacher Burgverein restauriert und gepflegt.

Bildergalerie

weitere Bilder

 Burgruine Wolkenstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Weblinks

Quellen

  1. Pürcher Alois: Erlebnis Ennstal Schladminger Tauern, Graz 2000, S. 59.