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Geschichte Gams bei Hieflau

Artikel einer Gemeinde, die bis 31. Dezember 2014 selbständig war
Dieser Artikel zeigt dir Daten und Fakten der ehemals selbständigen Gemeinde Gams bei Hieflau bis zur Gemeindestrukturreform 2015.
Spätere Ereignisse, die diese Gemeinde betreffen findest du im Gemeindeartikel über Landl


Gams bei Hieflau, 1908, kolorierte Ansichtkarte.

früheste urkundliche Erwähnung aus dem Jahr 1139 nennt den Ort „Gemze“. Der Name geht auf die slawische Ausgangsform „Kamenica“ (Siedlung beim Gestein) zurück.[1]

Zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert wurde in Gams Gagatbergbau betrieben.

Franz Kraus war der Entdecker und Erschließer der Kraushöhle. Er besaß in Gams einen Sommersitz und erwarb im Laufe der Jahre einen beträchtlichen Grundbesitz. Er eröffnete auch ein Freibad mit schwefelhaltigem Thermalwasser.

Am 17. Jänner 1942 fand ein Dorfabend mit Musik- und Gesangsvorträgen statt, bei dem auch eine Versteigerung der Noten des „Erzherzog-Johann-Jodlers“ stattfand.[2]

Quellen

  1. Fritz Frhr. Lochner von Hüttenbach: „Zum Namengut des Frühmittelalters in der Steiermark“ in Zeitschrift des Historischen Vereines für Steiermark. Band 99. Böhlau Verlag, Wien 2008, S. 57 (historischerverein-stmk.at PDF; 16,9 MB).
  2. ANNO, Steirerland, Ausgabe vom 1. März 1942, Seite 14