Österreichische Bundesbahnen
Die Österreichischen Bundesbahnen, kurz ÖBB, genauer ÖBB-Holding AG, sind die staatliche Eisenbahngesellschaft Österreichs. Sie teilen sich seit der 2003 beschlossenen und bis 2005 umgesetzten ÖBB-Reform in drei große sowie vier kleinere Tochterunternehmen.
Geschichte
Im Bezirk Liezen betrieben die Kaiserin Elisabeth-Eisenbahngesellschaft und die Kronprinz Rudolf-Eisenbahngesellschaft zur Zeit der Monarchie Bahnlinien. Um die Jahrhundertwende gab es Vergnügungszüge der österreichischen Staatsbahnen, die "Touristen" - gemeint waren damals damit Bergsteiger - ins Gesäuse brachten. 1919 übernahmen die Österreichischen Staatsbahnen (ÖStB) die ehemaligen Linien. Dann, 1923, gingen sie in den Besitz der Österreichischen Bundesbahnen.
Der Bahnhof Schladming, ein Bahnhof an der Ennstalbahn in Schladming, wurde von 2011 bis 2013 von der ÖBB-Infrastruktur AG neu gestaltet und Mitte Jänner 2013, kurz vor Beginn der Alpinen Ski WM 2013 Schladming neu eröffnet.
2014 kam es zur Modernisierung der Ennstalbahnstrecke.
Ein wichtiger Eisenbahnknoten ist der Bahnhof Selzthal.
Namen
- k.k. österreichische Staatsbahnen (kkStB): 1896–1918
- Österreichische Staatsbahnen (ÖStB): 1919–1923
- Bundesbahnen Österreich (BBÖ): 1923–1938
- in die Deutsche Reichsbahn integriert: 1938–1945
- Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB): seit 1947
Literatur
Weblinks
- konzern.oebb.at, die ÖBB in Zahlen mit dem aktuellen Handbuch
- www.oebb.at, das Handbuch für Reisen mit den ÖBB in Österreich
- presse-oebb.at Die ganze ÖBB auf einen Blick
Quelle
- ÖBB