Chromerz und Titanerz in Oppenberg

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Chromerz und Titanerz in Oppenberg bezieht sich auf die einstigen Schürfe nach diesen beiden Erzmineralen in der Region um Oppenberg.

Details

Karl Reiter aus Mautern im Liesingtal, ein Bergdirektor in Rente, besaß während des Zweiten Weltkrieges zahlreiche Freischürfe; unter anderem auch neun in Oppenberg. im Zuge von Untersuchungen konnten dort die Minerale Chromerz (vermutlich Chromit), Titanerz (vermutlich Ilmenit) und Arsenkies nachgewiesen werden. Es ist naheliegend, dass sie in direkter Verbindung mit dem Ophiolit-Komplex Hochgrößen stehen. Eine detaillierte geologische und lagerstättenkundliche Beschreibung der Schürfe liegt jedoch nicht vor.

Die Ergebnisse stießen auf Interesse einer Firma aus Recklinghausen in Deutschland. Laut dem Österreichischen Montanhandbuch 1949 waren nach dem Krieg die Oppenberger Freischürfe im Eigentum der Asbest- und Mineralienbergbau KG aus Wien. Zu einer Verleihung der Bergwerksberechtigung kam es jedoch nie.

Quellen