Interhüttenalm

Die Interhüttenalm (1 702 m ü. A.) ist eine Alm im Toten Gebirge.

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Erreichbarkeit

Die Alm liegt an einem markierten Wanderweg, am Fuße des Almkogels, und ist auch aus dem Gnanitztal erreichbar.

Geschichte

Im Bereich der Interhüttenalm gab und gibt es mehrere Hütten. Einer historischen Zeitungsnotiz aus dem Jahr 1927[1] ist folgendes zu entnehmen:

Stainach. Die dem Besitzer Johann Feuchter, insgemein Staderer in Tauplitz, gehörige, auf der Indenhüttenalpe[2], Gemeinde Pürgg, gestandene Sennhütte ist kürzlich niedergebrannt. Der Besitzer erleidet dadurch einen Schaden von 6500 S., welchem keine Versicherung entgegensteht. Der Brand ist wahrscheinlich aus Fahrlässigkeit verursacht worden, da am Vortag zwei Herren und eine Frau, die von einer Skitour kamen, in der Hütte übernachteten und bei ihrem Weggehen das Auslöschen des Feuers unterließen.

Nachforschungen von Hermann Harreiter aus Pürgg haben dazu folgendes ergeben:

Eine Almhütte vlg. Staberer (nicht Staderer!) besteht noch heute (2020), deren Besitzerin ist Isabella Ernst. Sie weiß von einem Brand, auch aus Erzählungen, nichts. An einem Türstock dieser Hütte steht das Erbauungsdatum mit 1723. Ein anderer Hüttenbesitzer auf der Interhüttenalm, Johann Sölkner vlg. Lackner (* 1944), hat seine Almhütte verpachtet. Seinem Pächter Gerhard Lichtenauer, der seit 2020 diese Hütte [Interhütte] im Sommer bewirtschaftet, ist von einem Brand nichts bekannt. Seine verstorbene Mutter hätte sicherlich davon gesprochen.

Harreiter telefonierte auch mit Rudi Egger „Persch“ (* 1936), einem ehemaligen Hüttenpächter der „Brunner-Hütte“ (jetzt im Besitz von Johann Sölkner vlg. Lackner). Auch Egger weiß nichts davon, dass die „Staberer-Hütte“ abgebrannt sei. Lt. mündlicher Überlieferung seiner Großmutter ist die „Brunner-Hütte“ im Jahre 1900 abgebrannt.

Insgesamt gibt es auf der Interhüttenalm fünf Almhütten. Früher gab es zumindest noch eine weitere Hütte. Es gibt eine Alm-Genossenschaft oder -Gemeinschaft, an der fünf Besitzer Anteile haben. Der fünfte Besitzer, die Forstverwaltung Klachau-Donnersbach (ALWA-AG), hatte vor einiger Zeit an Baron von Baumbach ihre Anteile verkauft. Die ALWA-AG besitzt jedoch keine Almhütte.

Weblinks

Quellen

  • Hermann Harreiter via E-Mail an Admin. Peter

Einzelnachweise

  1. ANNO, Alpenländische Rundschau, Ausgabe vom 15. Jänner 1927, Seite 18
  2. hier könnte es sich um einen Schreibfehler handeln