Pleschnitzzinken

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Der Pleschnitzzinken-Gipfel mit Blick zum Grimming-Massiv
Karte

Der Pleschnitzzinken ist ein Berg zwischen dem Seewigtal und dem Sattental und gehört zu den Schladminger Tauern. Er ist 2 112 m ü. A. hoch.

Geschichtliches

Erhaltung des Gipfelbuches: ÖAV Sektion Pruggern

Errichtet im Juli 1976 von der Alpenvereinsjugend Pruggern Einweihung am 27. August 1978. Die Errichtung eines Gipfelkreuzes auf dem Pleschnitzzinken war eine der ersten Initiativen der Alpenvereinsjugend Pruggern der ÖAV Sektion Gröbming unter der Leitung von Hanns Schrempf. Zuvor war lediglich eine Holzpyramide als Vermessungszeichen auf dem Berg gestanden.

Das 5,50 m hohe Lärchenkreuz war bereits 1975 in der Tischlerei Reich von Alfred Reich (1955 - 2009) und Hanns Schrempf gezimmert worden, konnte aber erst nach der Beseitigung von „Grenzschwierigkeiten am Aufstellungsort" im Juli 1976 errichtet werden. Erst am 27. August 1978 wurde das Pleschnitzzinkenkreuz von Hauptpfarrer Josef Ladenhaufen und dem ev. Pfarrer Max Honegger aus Gröbming geweiht. Alle Gipfelbücher werden von der ÖAV Sektion Pruggern verwahrt. Aufgrund der auch im Winter hohen Besucherfrequenz ist so ein Gipfelbuch in ungefähr einem halben Jahr ausgeschrieben.

Das Pleschnitzzinkenkreuz ist auch ein Teil der Pruggerer Alpenvereinsgeschichte.

Die Errichtung des Kreuzes war der Beginn von „Alpenvereinsaktivitäten" in Pruggern unter der Leitung von Hanns Schrempf, der 1983 eine Ortsgruppe/OAV S. Gröbming gründete und diese schließlich 1993 in eine rechtlich selbstständige Alpenvereinssektion Pruggern überführte. Diese Sektion mit 420 Mitgliedern (Stand 31.12.2014) betreut auch die Pleschnitzzinkenhütte, eine Selbstversorgerhütte unterhalb des Gipfels. 2014 legte Hanns Schrempf nach 40-jähriger Alpenvereinstätigkeit sein Amt als 1. Vorsitzender zurück und ist heute Obmann-Stellvertreter.

Schutzhütten

In der Nähe des Bergs befinden sich folgende Schutzhütten.

Bildergalerie

weitere Bilder

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Quellen

Weblinks