Farcher

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Die Familie Farcher (auch Forcher) stammte aus Nordtirol stammenden adeligen Familie Forcher von Ainbach und kam durch Josef Anton Farcher ins Ennstal.

Geschichte

Der Vater von Josef Anton, Johann Dietrich Farcher, war Pfannhaus-Bauschreiberamtsjunger in Hall bei Innsbruck († 21. Jänner 1717). Mit seiner Frau Katharina hatte er sieben Kinder. Der Letztgeborene war Josef Anton (* 16. März 1682), der als Stammvater des danach blühenden Familienzweiges in der Steiermark.

Die Familie in der Steiermark

  • Josef Anton Farcher (* 16. März 1682 in Hall, Tirol; † 12. April 1756 in Knittelfeld)
∞ 1. Ehe am 29. August 1718 mit Marla Agnes, geb. Felenbauer († 1722)
∞ 2. Ehe am 28. September 1722 mit Anna Maria, geb. Moser († 17. Jänner 1785 in Knittelfeld)

Aus beiden Ehen entstammten zwölf Kinder, wobei der Erstgeborene Johann Anton am 30. April 1720 in Admont zur Welt kam.

Josef Anton Farcher wird für identisch gehalten mit einem gleichnamigen Besitzer der Raschermühle bei Admont.

Das Geschlecht der Farcher entwickelte sich dann im Raum Knittelfeld und mit Nikolaus Forcher (* 6. Dezember 1806 in Knittelfeld; † 2. August 1881 in Ainbach) trat es in die Reihe der steirischen Gewerken ein. Nikolaus Forcher war auch Bürgermeister von Knittelfeld gewesen.

Quelle

  • Von Siegenfeld, Alfred Anthony: Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser Österreichs, im Internet in google books