Katholische Filialkirche hl. Michael

Übersichtsaufnahme der Filialkirche hl. Michael.
Filialkirche hl. Michael.
Historische Ansicht von Schloss Thannegg und der Michaelskirche.

Die katholische Filialkirche hl. Michael ist eine römisch-katholische Kirche der Pfarre Gröbming im Ortsteil Moosheim der Gemeinde Michaelerberg-Pruggern. Die unter Denkmalschutz stehende Kirche befindet sich auf 697 m ü. A..

Patrozinium St. Michael

Der hl. Erzengel Michael ist der Patron der katholischen Kirche, der Sterbenden und für einen guten Tod, der Armen Seelen und gegen Unwetter. Er wird meist als Drachentöter mit dem Flammenschwert (Offenbarung des Johannes) und als Seelenwäger dargestellt. So zeigt ihn auch ein heute in der Sakristei aufbewahrtes Ölbild.

Geschichte

Der grundbücherliche Name ist römisch-katholische Filialkirche Moosheim.[1] Von der Bevölkerung wird sie auch Michaelskirche genannt.

Die Kirche wurde im Jahr 1160 erstmals im Zusammenhang mit einem Wehrturm urkundlich erwähnt und ist dem heiligen Michael geweiht. Das Kirchenschiff ist im romanischen Stil erbaut. Die Apsis[2] dient es als Presbyterium[3] stammt aus der Renaissancezeit.

Die Geschichte der Kirche ist eng mit jener des benachbarten Schlosses Thannegg verbunden. Im 13. Jahrhundert war Ekhart von Thann der Besitzer des damaligen Wehrturms mit Kirche, ab 1369 gehörten Schloss und Kirche den swiki:Bischöfen von Chiemsee[4]. 1530 bis 1641 gehörte sie den Grafen von Moosheim, welche das Altschloss um den Nordflügel, vlgo. Pfarrhof, und um den Südflügel, vlgo. Kapuzinerstöckl, erweiterten. 1671 bis 1776 sind die Grafen Crollolanza als Besitzer vermerkt. Die Kirche St. Michael mit dem umliegenden Grundstück wurde 1850 von der Grundstücksfläche des Schlosses Thannegg getrennt und wird seither grundbücherlich als röm. katholische Filialkirche Moosheim geführt.

2002 wurden im Zuge einer aufwändigen Kirchenrenovierung an der Balkonbrüstung Reliefs freigelegt, welche der verwendeten Symbole nach auf keltischen Einfluss weisen.

Einrichtung

Hochaltar: Aufbau Ende 17. Jahrhundert, Neugestaltung unter der katholischen Familie Crollolanza, die den protestantischen Moosheimer Grafen nachfolgte. Im Altarschrein eine barocke Marienkrönung, seitliche Figuren Ritter mit Märtyrerpalme und dem hl. Florian, ganz oben (nicht urspr. zugehörig) die Figur des hl. Michael; auf der Altarrückseite Inschriften und Fragmente der Grafen von Moosheim, am Antependium Rundbild die Marienkrönung.

Garabandal - Medjugorje - Kirche St. Michael in Moosheim

Ein besonderes Vorkommnis: Der heilige Erzengel Michael, Patron der Kirche St. Michael, überbrachte 1961 im Erscheinungsort Garabandal Marias Botschaften an die Seherkinder. Anm.: Die Geschehnisse in Garabandal werden von der Kirche erst anerkannt werden, wenn es zu spät ist. Ernst Walter Schrempf ist seit dem Jahr 2018 Mitglied des Vorstandes der Stiftung Causa Garabandal. Bei seinen Forschungen vor Ort in Garabandal und in Medjugorje entdeckt er, dass der Erscheinungsort Medjugorje in Bosnien/Herzegowina auf den Meter genau auf dem selben Breitengrad liegt wie der 2500 km entfernt liegende Erscheinungsort San Sebastian de Garabandal in Nordspanien: 43°12′03″. Testen Sie selbst, Klick auf Google Earth, (Einstellung Gitternetzlinien) Sucheingabe "Garabandal", der Ort erscheint als Bild. Danach Sucheingabe "Medjugorje". Am 18. Oktober 2021 schlägt Ernst Walter Schrempf seine Entdeckung als Memorandum an die Türe von St. Michael.

2026: Was hat dieser Zusammenhang für Bedeutung? Wer legte 16 Jahre nach klarem Abschluss der Botschaftsreihe in Garabandal den Ort Medjugorje fest? Die Botschaften von Medjugorje[5] weichen in Details von den ursprünglichen Botschaften in San Sebastian de Garabandal[6] ab. Der von Schrempf entdeckte Zusammenhang der beiden Erscheinungsorte über die Lage am selben Breitengrad ist wissenschaftlich gesichert. Schrempf hat auf Grund neuer Erkenntnisse seine, darüber hinausgehenden, zum Zeitpunkt der Entdeckung veröffentlichten persönlichen Schlussfolgerungen zurückgezogen. Die Beurteilung obliegt alleine der Kirche.

Bilder

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Quellen

Einzelnachweise

  1. Quelle Kaufvertrag Gemeinde Michaelerberg-Pruggern laut E-Mail von Ernst Walter Schrempf an EnnstalWiki-Administrator Peter am 23. Februar 2018
  2. Apsis ist das griechische Wort für Wölbung oder Bogen. In diesem Fall ein gebogenes Presbyterium.
  3. Ein für Priester vorbehaltener Altarraum.
  4. Verlinkung(en) mit "swiki:" beginnend führen zu Artikeln im SALZBURGWIKI, dem Mutterwiki des EnnstalWikis
  5. Siehe www.medjugorje.de
  6. Siehe www.kathpedia.com