Wilfried Royer

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Wilfried Royer (* 1. April 1957 in Salzburg; † 5. April 2005 in Vancouver, Kanada) war ein internationaler Topmanager in der Hotellierie und im Tourismusbereich.

Leben

Wilfried Royer, Spitznamen Mani wurde als Sohn von Friederike und Wilfried Royer in Salzburg geboren. Mit vier Geschwistern wuchs er in Schladming, wo er auch die Volksschule besuchte. Danach besuchte er vier Jahre ein Bundesrealgymnaisum in Wien und absolvierte die Hotelfachschule in Bad Hofgastein und in Salzburg. Sein weiterer Lebensweg führte ihn in die Hotel- und Touristikbranche. Seit seinem 19. Lebensjahr war er in verschiedenen Ländern unterwegs und leitete einige Hotels und Clubs der gehobenen Klasse in Paris, Tunesien, Türker, Portugal, Spanien und auf Kreta. In Tunesien lernte er seine Frau Dunja kennen, die er im Juli 1988 in Stuttgart und darauf kirchlich in Schladming ehelichte. Im Dezember 1988 kamen die Zwillinge Robin und Sandy zur Welt. Ab 2004 lebte Wilfried Royer mit die Familie auf Sardinien, wo er als Investment-Manager mit einem riesigen Tourismusprojekt betraut war. Am 5. April 2005 starb Royer bei einem Lawinenunglück in Kanada. Wilfried Royer wurde am 13. April 2005 in der Peter-und-Paul-Kirche in Schladming verabschiedet und anschließend zu Grabe geleitet.

Unglück

Wilfried Royer war Anfang April 2005 mit seinem Bruder, Schwager und weiteren Freunden nördlich von Vancouver in Kanada Heli-Skiing. Die Gruppe flog mit dem Hubschrauber in das sogenannte Blue River Gebiet. Die Skifahrer befuhren am 4. April 2005 die Tiefschneehänge aus Sicherheitsgründen einzeln. Zudem waren die gesamten Gruppe in Untergruppen eingeteilt. Royer fuhr als siebenter seiner Gruppe in einen Tiefschneehang ein, der zuvor von einem Führer geprüft worden war. Trotzdem lösten sich oberhalb von Royer die Schneemassen des gesamten Hanges. Die Lawine riss Royer 600 Meter ins Tal. Wilfried Royer wurde nach der Bergung in ein Krankenhaus in Vancouver geflogen, wo er am Tag darauf verstarb.

Quelle