Paul Dedic

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Dr. Paul Dedic (* 19. Februar 1890 in Olmütz, Mähren; † 20. März 1950 in Graz) war ein katholischer Priester und ein führender protestantischer Kirchenhistoriker Österreichs.

Leben

Von 1913 bis 1915 war er Vikar in der südmährischen Stadt Lundenburg, heute Břeclav in der Republik Tschechien. Es folge eine weitere Vikarstelle von 1915 bis 1918 in Graz. 1923 promovierte er zum Dr. theol. Er war dann von 1918 bis 1931 Pfarrer in Knittelfeld, 1931 bis 1942 Religionslehrer an Grazer Mittelschulen.

1939 wurde er Dozent für Kirchengeschichte in Graz und von 1943 bis 1950 war er am Landesarchiv in Graz tätig. Er war Mitarbeiter am Mennonistischen Lexikon (USA) u. a. Er schuf erstmalig eine ganz auf den Quellen beruhende Darstellung der Reformation, Gegenreformation und des Geheimprotestantismus in Steiermark, Innerösterreich, Kärnten und darüber hinaus.

Werke

  • Herausgeber des „Jahrbuchs der Gesellschaft für die Geschichte des Protestantismus in Österreich“ in den Jahren 1938 bis 1950,

EnnstalWiki-Bezug

Der Beitrag Von Tauplitz nach Iklad in Da schau her zitiert mehrmals aus einem seiner Werke ("Bekämpfung und Vertreibung")

Quelle

  • Österreichisches Biographisches Lexikon
www.biographien.ac.at Dedic, Paul