Gindlhorn
Das Gindlhorn, auch "Kleines Gindlhorn" genannt, ist 1 259 m ü. A. hoher Berggipfel in den südlichen Randgebirgen des Toten Gebirges in der ehemaligen Marktgemeinde Stainach-Pürgg.
Geografie
Das Gindlhorn erhebt im Norden der Ortschaft Pürgg, westlich des Durchbruchs des Grimmingbachs vom Hochtal Wörschachwald hinunter ins Ennstal.
Geschichte
Der Artikel Gindl-Hörndl-Gipfelkreuz berichtet über die Entstehung des ersten Gipfelkreuzes, das aber heute nicht mehr existiert.
Eine 50 Jahre alte Wienerin und eine 44-Jährige aus St. Pölten waren am Samstag, den 24. September 2022 bei einer Klettertour im Bereich Gindlhorn über rund 150 Meter abgestürzt und verstorben. Die beiden erfahrenen Bergsteigerinnen waren adäquat ausgerüstet als Zweier-Seilschaft zu der Tour aufgebrochen. Ein Absturz über rund 150 Meter im steilen Gelände kostete die beiden das Leben. Wie es seitens der Polizei auf APA-Nachfrage hieß, waren die Frauen mit einem Seil verbunden, als der Unfall passierte, jedoch nicht am Fels gesichert. Sie dürften den Halt verloren haben. Die Tour ist im 6. Schwierigkeitsgrad, also mittelschwer.[1]
Erreichbarkeit
Im Norden führt vom Gasthof Dachsteinblick ein Wanderweg östlich des Gipfels vorbei.
Schutzhütten
In der Nähe des Gindlhorns befinden sich keine Schutzhütten.
Bildergalerie
Bild 1: Erika und Stefan Berger junior am Bankerl mit dem Tisch beim kleinen Hörndl.
Bild 2: Die Stiege zum Gipfelkreuz.
Bild 3: Das Gindlhorn gegen das Multereck.
Erika und Stefan Berger junior am Bankerl mit dem Tisch beim kleinen Hörndl.
Gegen das Multereck.
weitere Bilder
- Gindlhorn – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien bei Ennstalwiki
Weblinks
Quellen
- Quellen für diesen Artikel können u. a. sein:
- Austrian Map, Teil der Österreichischen Karte des Bundesamts für Eich- Vermessungswesen (BEV), im Internet unter maps.bev.gv.at abrufbar.
- OpenStreetMap (OSM) ist ein freies Projekt, das frei nutzbare Geodaten sammelt, strukturiert und für die Nutzung durch jedermann in einer Datenbank vorhält (Open Data).