Waldbrand am Himbeerstein

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Einsatz am Himbeerstein

Im Sommer 2013 flammte mehrmals ein Waldbrand am Himbeerstein auf.

Allgemeines

Am Freitag, den 2. August 2013 flammte der Waldbrand im obersteirischen Gesäuse in der Schlucht zwischen Weng im Gesäuse und Gstatterboden zum dritten Mal innerhalb von fünf Tagen auf. Hartnäckige Glutnester befanden sich nach wie vor im Boden, die freigelegt und gelöscht werden musste. Die Brandbekämpfung dauerte auch noch den Samstag an. Gegen 17 Uhr mussten die Löscharbeiten eingestellt, nachdem die möglichen Flugstunden für die Piloten für diesen Tag aufgebraucht waren.

Das steile Gelände war bei den hohen herrschenden sommerlichen Temperaturen für die die Löschmannschaften geradezu unmenschlich, berichtete Staffelkommandant Josef Fritz. Die Temperaturen erreichten bis zu 34° C im Schatten. Die Mannschaften wurden von den Einsatzmaschinen des Bundesheeres und des BMI ein- und ausgeflogen.

Am Sonntag, den 28. Juli war am Gesäuseeingang erstmals Feuer ausgebrochen. Fünf Feuerwehren und drei Hubschrauber von Bundesheer und Innenministerium waren mit der Bekämpfung noch vorhandener Glutnester und mit Sicherungsarbeiten beschäftigt. Mittwoch, den 30. Juli brach es neuerlich aus, die Löscharbeiten dauerten bis Donnerstag um 16:30 Uhr. Bis zum dritten Aufflackern des Waldbrandes waren rund zwei Hektar Wald betroffen gewesen, bei dritten Mal die Fläche nur halb so groß.

Die Löscharbeiten waren nach Auskunft der Feuerwehr sehr schwierig, da es sich um ein steiles Gelände handelt und das Feuer durch den Kamineffekt der Schlucht immer neu angefacht wird. Im Einsatz waren auch drei Hubschrauber unverzichtbar, obwohl nach Angaben der Feuerwehr der Wind, den die Rotorblätter erzeugen, ebenfalls negativ auf das Brandgeschehen wirkt.

Daten

Bis 3. August 2013 wurden bereits rund 500 000 Liter Löschwasser aus der Enns verbraucht. 250 000 Liter wurden von den Hubschraubern zum mobilen Hochbehälter der Feuerwehr geflogen bzw. via "Bambi Bucket" abgeworfen, etwa 150 000 Liter transportierte ein Kesselwagen der ÖBB auf der Schiene zur Einsatzstelle.

Bildergalerie

Weblinks

Quelle