Weng im Gesäuse

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Artikel einer Gemeinde, die bis 31. Dezember 2014 selbständig war
Dieser Artikel zeigt dir Daten und Fakten der ehemals selbständigen Gemeinde Weng im Gesäuse bis zur Gemeindestrukturreform 2015.
Spätere Ereignisse, die diese Gemeinde betreffen findest du im Gemeindeartikel über Admont


Ortsansicht
Weng im Gesäuse3732.JPG
Basisdaten
Politischer Bezirk: Liezen (LI)
Fläche: 75,63 km² km²
Geografische Koordinaten: 47° 36′ N, 14° 30′ O
Höhe: 608 m ü. A.
Einwohner: 586 (1. Jänner 2014)
Postleitzahl: 8913
Vorwahl: 0 36 13
Gemeindekennziffer: 6 12 50
Gliederung: 1 Katastralgemeinde
Gemeindeamt: 8913 Weng im Gesäuse 50
Offizielle Website: www.weng.at
geografische Karte der Gemeinde:
Politik
Bürgermeister: Gerald Lattacher (ÖVP)
Gemeinderat: 9 Mitglieder: 6 ÖVP,
3 SPÖ

Weng im Gesäuse ist eine Gemeinde im Osten Bezirks Liezen. Im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark ist sie ab 2015 mit den Gemeinden Admont, Johnsbach und Hall zusammengeschlossen. Die neue Gemeinde wird den Namen Marktgemeinde Admont weiterführen.

Geografie

Geografische Lage

Die Gemeinde liegt leicht nordöstlich von Admont, wo sich die Verkehrswege zwischen dem Ennstal, dem Gesäuse mit der Gesäuse Straße, im Süden und der Buchauer Straße im Norden trennen.

Ortsgliederung

Gstatterboden und Buchau;

Nachbargemeinden

Admont, Hall bei Admont, Hieflau, Johnsbach, Landl, St. Gallen und Weißenbach an der Enns sowie Weyer (in ).

Geschichte

Um 1128 hat es am Mühl‐ und Dürrgraben (Raben‐ und Geyergraben) schon einen stiftischen Meierhof gegeben, die "curia am Graben" (curia = Hof; heute Grabnerhof). Dieser wurde relativ bald an Untertane aufgeteilt, wodurch die "Curia in Wenge" (heute Schröckhof) und die "alia curia" (die andere Curia; Valtlbauer) abgespalten wurden. 1135 wird die Gemeinde erstmals urkundlich erwähnt.

Die Anfänge der Kirche von Weng, die vom Benediktinerstift Admont betreut wird, liegen im Jahr 1393. Ein Brand im Jahr 1889 zerstörte die Kirche, die bereits ein Jahr später, 1890, wieder aufgebaut wurde.

Die Gemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850.

Dr. Finze erwarb 1923 den Schröckhof und 1928 errichtete er in ihm eine Spiritusbrennerei, die bis 1939 in Betrieb war. Die stillgelegte Fabrik wurde Ende 1944 von der Metallbaufabrik Hitzel aus Marburg an der Drau genutzt. Die Metallbaufabrik Hitzel wurde später in die Palfinger-Gruppe eingegliedert. 1945 wurde Weng von den Amerikanern besetzt und die Enns bildete die Grenze zum russischen besetzten Gebiet. Noch 1945 war sie dann Teil der englischen Besatzungszone in Österreich bis 1955.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Durch die Gemeinde verläuft die Buchauer Straße über den Buchauer Sattel.

Ansässige Unternehmen

Eine Liste über alle Unternehmen findest du auf der Homepage der Gemeinde oder du durchsuchst die Kategorie:Weng im Gesäuse, die Kategorie:Wirtschaft oder Kategorie:Tourismus.

Bildung

Volksschule Weng im Gesäuse

Politik

Bürgermeister

Hauptartikel: Bürgermeister der Gemeinde Weng im Gesäuse

Auszeichnungen der Gemeinde

Ehrenbürger

Wappen

Am 8. Mai 1989 verlieh die Steiermärkische Landesregierung mit Wirkung vom 1. Juni 1989 der Gemeinde das Recht zum Führen des Gemeindewappens. Das Wappen ist in Blau zwischen zwei silbernen Leisten gehalten, die obere zweifach gesparrt, ein rotes mit silbernen Grasbüscheln bestreutes Feld, darin ein schreitender silberner Marder.

Persönlichkeiten

Töchter und Söhne der Gemeinde

Hauptartikel: Töchter und Söhne der Gemeinde Weng im Gesäuse

Bilder

  • Weng im Gesäuse – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien bei Ennstalwiki

 Weng im Gesäuse – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Weblinks

Quellen


Städte und Gemeinden im Bezirk Liezen seit 1. Jänner 2015
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