Deckenstein

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Ein Deckenstein des Schaustollens Bromriesen-Annastollen wurde im August 2017 an das Stadtmuseum Schladming übergeben.

Der Deckenstein

Der Schaustollen Bromriesen im Obertal, geführt und gesichert von der ÖAV-Höhlenforschergruppe Schladming, stellt ein besonderes Untertageerlebnis in der Region dar. Im Zuge der Sicherungsarbeiten 2017, die zusammen mit der Montanbehörde Süd und DI Sepp Karrer durchgeführt wurden, konnte ein loser Deckenstein vom Lüftungsschacht geborgen werden. Bernhard Lettner und AV-Vorsitzender Anton Streicher übergaben das einmalige Stück an Mag.a[1] Astrid Perner vom Stadtmuseum Schladming.

Die Gesteinsplatte zeigt Schrämmspuren von der mühevollen Schlägel- und Eisenarbeit der Bergknappen vor mehreren hundert Jahren. Millimeter für Millimeter meißelten damals die Knappen an einem Lüftungsschacht, um die Rauchschwaden von der mittelalterlichen Feuersetzarbeit abziehen zu lassen.

Die Arbeit der Höhlenforscher des Alpenvereins genießt übrigens große Anerkennung und wird in einem neu erschienen Werbefilm des örtlichen Tourismusverbandes auch entsprechend gewürdigt.

Quelle

Fußnoten

  1. Bis 2006 war "Magister" (männlich) bzw. (seit 1993) "Magistra" (weiblich) der übliche akademische Grad für die meisten Studien auf Master-Niveau. "Mag." ist die gesetzliche (§55 Universitätsgesetz 2002) Abkürzung sowohl für "Magister" als auch für "Magistra", wohingegen aber auch (aus gleichstellungspolitischen Motiven) die Abkürzung "Mag.a" für "Magistra" propagiert und verwendet wird.