Das Teufelsloch bei der Lucketen Mauer

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Das Teufelsloch bei der Lucketen Mauer heißt eine Sage aus dem Ennstal im Gesäuse.

Geografie

Auf dem Grenzkamm zwischen der Tieflimauer und Tamischbachturm steht ein Felsgebilde mit einem markanten Loch.

Die Sage

Einst wettete der Teufel mit dem Pfarrer von Johnsbach, er könne in viel kürzerer Zeit einen großen Stein aus dem Riesengebirge nach Johnsbach bringen, als der Pfarrer zur Feier einer heiligen Messe brauche. Der Teufel begab sich in das Riesengebirge, packte einen riesigen Stein und flog los.

Doch als er die Gesäuseberge vor sich erblickte, überkam ihn plötzlich eine unheimliche Angst. Vielleicht ist der Pfarrer doch schon mit der Messe fertig? Um auf dem kürzesten Weg nach Johnsbach zukommen, fuhr er durch einen Felsen, der ihm den Weg versperrte. Doch über der Enns angekommen hörte er schon das Schlussgeläute in Johnsbach. Wütend warf er den Stein in die Enns, wo man diesen noch heute sehen kann. Der Felsen mit der großen Öffnung heißt das „Teufelsloch“

„Kurz und inbrünstig“ solle gebetet werden, meinten schon Augustinus und danach alte Gebirgsbewohner. Der Pfarrer von Johnsbach hält sich daran.

Weblinks

Quellen

→ Das Beiheft als PDF: Hasitschka, Wegpunkte Gesäuse