Sankt Gallus und der Brennholzbär

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Sankt Gallus und der Brennholzbär eine Legende aus dem Ennstal im Gesäuse aus dem Gesäuse. Das Wahrzeichen des Ortes St. Gallen ist der Bär, der dem heiligen Gallus diente.

Die Legende

Der Legende nach wurde dem heiligen Gallus, als er als Einsiedler im Walde lebte, von einem wilden Bären Brot gestohlen. Durch das Gebet des Heiligen verhielt sich das wilde Tier plötzlich lammfromm. Es sammelte auf Geheiß des Mönches sogar Brennholz und trug es ihm nach. Zum Dank für diesen Dienst schenkte Gallus dem brummigen Holzträger einen Wecken Brot.

„St. Gallus in silva“ - St. Gallen im Walde - wurde bereits im 12. Jahrhundert genannt. Es galt fortan als wichtiges admontisches Verwaltungszentrum der weiten Wälder im unteren Enns- und im Salzagebiet.

Heute ist Sankt Gallen ein schmucker ruhiger Fremdenverkehrsort mit einem eindrucksvollen Bauambiente. Auf dem Marktplatz steht der Bär als Wahrzeichen – allerdings ohne Brennholz.

Quellen

Das Beiheft als PDF