Ignaz Mattis

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Ignaz Viktor Mattis (* 20. August 1868[1]) aus Wien war Sparkassendirektor aus Wien und Gründer der Sektion Austria des Österreichischen Alpenvereins.

Aus dem Leben

Die Illustrierte Kronen Zeitung brachte nachstehende Artikel anlässlich seines 70. Geburtstags in ihrer Ausgabe vom 5. September 1938:[2]
Ignaz Mattis — ein Siebziger. Der langjährige Vorstand der Alpenvereins Sektion Wien konnte vor wenigen Tagen seinen 70. Geburtstag feiern. Er gehört noch zu den lebenden Gründern der Sektion, die im Jahre 1905 mit einer Reihe von Gesinnungsgenossen die Sektion Wien gründeten, um neben der damals stark verjudeten Sektion Austria eine rein arische Alpenverein Sektion in Wien zu schaffen. Die Sektion Wien darf den Ruhm für sich in Anspruch nehmen, schon vor mehr als 30 Jahren das getan zu haben, was jetzt als selbstverständlich gut. Ignaz Mattis, der als Sparkassendirektor ein anerkannter Fachmann auf dem Gebiets der finanziellen Vereinsgebarung ist, war auch durch volle sieben Jahre Hauptkassier der Gesamtverein. Seine Sektion, der er noch heute vorsteht, ehrte ihn durch Umbenennung der Giglachsee-Hütte in den Schladminger Tauern auf „Mattis-Hütte".

Ehrungen

Am Sonntag, den 7. Dezember 1930 wurden Theodor Karl Holl, Ignaz Mattis und Hans Wödl zu Ehrenbürger der Stadt Schladming ernannt. Die Ernennung erfolgte im Rahmen einer Feier im Hotel "zur alten Post" in Schladming.[3]

Nach ihm wurde die Ignaz-Mattis-Hütte (1 986 m ü. A.) des österreichischen Alpenvereins in den Schladminger Tauern über dem Nordufer des unteren Giglachsees benannt.

Quellen

  1. ANNO, Österreichische Touristenzeitung, Ausgabe 1938, Seite 62
  2. ANNO
  3. ANNO, Reichspost, Ausgabe vom 11. Dezember 1930, Seite 3