Franz Roubal

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Vier der sechs zu sehenden Bilder sind Zeichnungen von Franz Roubal.
Oben eine Zeichnung, unten ein Aquarell, 1929

Franz Roubal (* 25. Juli 1889 in Wien; † 10. Dezember 1967 in Irdning) war akademischer Maler und Bildhauer, der bis zu seinem Tod in Irdning lebte und den Ort vielmals in seinen Gemälden verewigte.

Leben

Roubal studierte 1906 bis 1914 an der Akademie der bildenden Künste in Wien unter Christian Griepenkerl und an der Meisterschule unter Rudolf Bacher. 1913 erhielt er den Spezialschulpreis für ein großes Tiergemälde. 1914 wurde bei ihm im Auftrag des Barons Max Guttmann ein historisches Wandgemälde für den Sitzungssaal des Rathauses in Rottenmann bestellt, welches den Jagdzug des Kaisers Maximilian I. darstellt. Für die Ausführung dieses Werkes erhielt Roubal den Rompreis.

Als Bildhauer schuf Roubal hauptsächlich Tierplastiken, in der Hauptsache waren dies Rekonstruktionen von prähistorischen Tieren. Weiters lieferte er zahlreiche Illustrationen für zoologische Werke.

Am 7. Dezember 1931 wurde ihm anlässlich der 28. Jahresausstellung der Genossenschaft bildender Künstler Steiermarks im Landesmuseum in Graz der Staatspreis für die Bronzeplastik „Höhlenbär" verliehen.[1]

Er stellte auf der Herbstausstellung 1932 im Wiener Künstlerhaus die Ölgemälde Motiv aus Obersteier und Gimpel im Schnee aus. Weiters war Franz Roubal Mitglied der Genossenschaft Bildender Künstler Steiermarks.

Werke (Auszug)

  • Hirschstudien, Ölgemälde
  • Aus Garsten bei Steyr, Zeichnungen
  • Ein Rundgemälde zum Thema Die Jagd als Kulturfaktor[2]

Quellen

  • Eintrag zu Roubal Franz Roubal in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online (auf AEIOU)
  • Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Franz Roubal"

Einzelnachweise

  1. ANNO, Grazer Tagblatt, Ausgabe vom 8. Dezember 1931, Seite 6
  2. ANNO, Arbeiterwille, Ausgabe vom 14. August 1949, Seite 4