Hemma von Gurk

Hemma von Gurk
im Stift Admont

Hemma von Gurk (* um 980; † 29. Juni 1045 in Gurk, Kärnten) ist eine Heilige. Sie gründete das Kloster von Gurk, aus dem später die Diözese Gurk-Klagenfurt hervorging und gilt auch als Initiatorin des Benediktinerstifts Admont.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Sie wurde als Gräfin zu Friesach - Zeltschach in der Nähe von Friesach in Kärnten geboren. Sie heiratete den einflussreichen Grafen Wilhelm an der Sann und kann als sehr wohlhabend bezeichnet werden. Ihre Besitzungen umfassten Gebiete in der Steiermark bei Admont, in Kärnten im Raum Gurk - Friesach sowie in Slowenien (bei Cilli, heute Celje). Ihren Reichtum verwendete sich jedoch auch für die Armen und den Bau von Kirchen.

Mit ihrem Mann hatte sie zwei Söhne, jedoch verlor sie in den politischen und sozialen Wirren ihrer Zeit beiden Söhne und ihren Mann. Sie zog sich der Sage nach auf ihr Schloss Purgstall im Ennstal zurück, das auf den bewaldeten Höhen bei Zirnitz, zwischen der Plesch und dem Leichenberg stand.

Schon bald nach ihrem Tod löste der Salzburger Erzbischof swiki:Gebhard das Nonnenkloster in Gurk auf und gründete das Benediktinerstift Admont. Nur kurze Zeit nach Hemmas Tod entstand vor allem in Österreich der Kult um die wundertätige Gräfin. Ihre Reliquien kamen 1174 in die große, von 100 Säulen geprägte Krypta des Doms zu Gurk. Am 21. November 1287 erfolgte die Seligsprechung, 1466 wurde der Heiligsprechungsprozess eingeleitet, die die Heiligsprechung erfolgte erst am 5. Jänner 1938 durch Papst Pius XI..

Gedenktag

Gedenktag katholisch: 29. Juni
; nicht gebotener Gedenktag im deutschen Sprachgebiet und in Slowenien: 27. Juni im Diözesankalender Graz-Seckau, Salzburg, Koper, Ljubljana und Maribor[1]

Bilder

  • Hemma von Gurk – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien bei Ennstalwiki

Quellen

Fußnote