Gottfried von Admont

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Gottfried von Admont (* um 1100 in Schwaben; † 26. Juni[1] 1165 in Admont) war der achte Abt des Benediktinerstifts Admont.

Leben

Er stammte aus dem Geschlecht der Gottfrieden, Edeln von Memmingen. Er kam aus dem Kloster St. Georgen im Schwarzwald und war bereits Abt des Klosters Weingarten, bevor er nach Admont kam.

Eine Urkunde vom 22. März 1139 berichtet erstmals von Gottfried als Admonter Abt. Im selben Jahr mit Datum vom 13. April 1139 erhielten die Benediktiner in Admont ein Schutz- und Bestätigungsprivileg des Papstes Innozenz II.. Er erhielt das Recht der freien Abtwahl aus eigenen Mittel.

Gottfried von Admont führte die Hirsauer Reform ein und begann nach einem Brand am 11. März 1152 den Wiederaufbau des Klosters. Er war auch Schriftsteller, vergrößerte die Bibliothek und eröffnete eine eigene Mal- und Schreibschule. Er gilt als Verfasser vieler Predigten und Homilien und er stand in engen Kontakt mit zahlreichen Persönlichkeiten seiner Zeit.

Er errichtete das Admonter Frauenkloster an neuer Stelle, das 1143 wieder aktiv wurde.

Im Juni 1114 erhielt das Stift unter seiner Leitung die Pfarre und Besitzungen im Sausal (Südsteiermark) von Gottfried von Wiebingen.

Am 25. Mai 1157 wurde durch den Erzbischof von Salzburg, swiki:Eberhard I. von Biburg und ihm die Grenzbereinigung der Freisinger und Regensburger Diözese endgültig für abgeschlossen erklärt[2].

Sein leiblicher Bruder Irimbert wurde übernächster Abt von Admont.

Quellen

Einzelnachweise

  1. nach der Quelle Historisch Topographischen Lexicon von Steyermark, Band 1, Seite 7 jedoch am 29. Juni
  2. Quelle: Käser, Peter: Die Diözesangrenzbereinigung der Bistümer Freising - Regensburg im Jahr 1157 siehe www.museum-vilsbiburg.de
Zeitfolge
Vorgänger

Wolfhold

Abt von Admont
11381165
Nachfolger

Liutold