Historisch-topographisches Lexicon von Steyermark

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Historisch-topographisches Lexicon von Steyermark ist eine vierteilige Ausgabe des steirischen Historiographen Carl Schmutz aus dem Jahr 1822.

Über Schladming

Schladming im Judenburger Kreis liegt 14 Meilen von Leoben und 17 Meilen von Judenburg entfernt. Das Vicariat, genannt St. Achatz in Schladming gehört zum Decanat Haus. Dieses Vicariat hat Unterthanen in Breineck, Maystatt, Rohrmoos und Unterthal. Häuser 170, Wohnparteien 180, einheimische Bevölkerung 743, wovon 378 weiblich. Viehstand 13 Pferde und 71 Kühe. Hier ist eine k. k. Poststation, ein Bergamt, ein dem Gröbminger Straßen-Commissariate untergeordnetes Wegmeisteramt, ein evangelisches Bethaus, 4 Brücken, eine Trivialschule von 93 Kindern, ein Armeninstilut mit 13 Pfründnern.

Am Montag nach hl. Dreikönig, Montag nach dem dritten Sonntage in der Fasten, Montag nach Maria Namenfest und am Montage nach Martini werden hier Jahrmärkte gehalten.

Hier wurden im Jahre 1781 von dem Bergverwalter Seling mit Holzkohlenvermischte Steinkohlen verwendet, und zu Vitriol und Alaunsudzwecken benützt; man gewann im Jahre 1797 400 Zentner.

Der Schladmingbach treibt hier 2 Hausmühlen und 1 Stampf, 1814 verunglückte dieser Markt durch Feuerschaden.“

Über das Stift Admont

In Band 1 auf Seite 6 beginnend bis zur Seite 22 finden sich zahlreiche Informationen über Admont, vor allem am Kurzbiografien über die Äbte des Benediktinerstifts Admont.

Weblinks

Band 1 Österreichische Nationalbibliothek online

Quelle