Die Erschließung der Ostalpen

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Die Erschließung der Ostalpen ist ein dreibändiges Werk von Prof. Dr. Eduard Richter, herausgegeben vom Deutschen und Oesterreichischen Alpenverein in Berlin 1894, illustriert, teilweise Faltkarten, Ganzleineneinband mit farbigen Titeldruck, ca. 27,5 x 20 cm.

Geschichte

Der bedeutende Geograf und Alpinist Univ.-Prof. Dr. August Böhm von Böhmersheim (* 27. April 1858 in Wien; † 19. Oktober 1930 in Graz) regte die Herausgabe des wichtigsten und unentbehrlichsten Quellenwerks für die Geschichte des Bergsteigens in den Ostalpen an.

Im Herbst 1884 unterbreitete er der Sektion Austria den Vorschlag, für die Ostalpen ein ähnliches Werk zu schaffen, wie es die Schweiz in Studers[1] „Über Eis und Schnee“ besitzt.

Es dauerte, bis sich der Zentralausschuss des Alpenvereins dieser Angelegenheit annahm, da sich kein geeigneter Redakteur dafür fand und Böhm selbst diese Tätigkeit ablehnte. Erst 1889 fand sich Eduard Richter (* 3. Oktober 1847 in Mannersdorf am Leithagebirge, Niederösterreich; † 6. Februar 1905 in Graz, Steiermark, ein österreichischer Geograf, Historiker, Gletscherforscher und Alpinist) bereit, diese Aufgabe zu übernehmen

1894 erschienen dann die drei Bände.

Das Buch und das Ennstal

Böhm hatte dazu die Abschnitte Dachsteingebirge, Hochschwabgruppe, Goldberg- und Ankogelgruppe, Karawanken und Steiner Alpen beigesteuert.

Quellen

  • www.literature.at Mitteilungen des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins Bd.17 (1891), Seite 35
  • www.dorotheum.com - Buchdaten, abgefragt am 10. Februar 2018
  • ANNO, Nachrichten der Sektion "Donauland" des Dt. u. Österr. Alpenvereins, 1931, Seite 6

Fußnoten

  1. Bernhard Rudolf Studer (* 21. August 1794 in Büren an der Aare; † 2. Mai 1887 in Bern) war ein Schweizer Geologe, Mineraloge und Alpinist.