Orte von Bedeutung für das steirische Ennstal
Dieser Artikel behandelt einen Ort oder Berg, der weder im Bezirk Liezen liegt, noch mit der Geschichte des steirischen Ennstals in besonderer Weise verbunden ist.
Er hat jedoch durch wirtschaftliche und vereinzelt auch geschichtliche oder geografische Bezugspunkte mit dem Bezirk Liezen zu tun.
Krippenstein Bergstation 2, Blick nach Osten

Die Krippenstein-Berggruppe mit dem Dachstein-Höhlenpark ist eine der nördlichen Berggruppen im Dachsteingebirge im südlichen Gemeindegebiet von Obertraun in Oberösterreich.

Geografie

Die Krippenstein-Berggruppe ist Teil des Dachsteingebirges und als solcher Teil der östlichen swiki:Salzkammergut-Berge[1]. Sie erhebt sich südlich des swiki:Hallstätter Sees in Richtung Hallstätter Gletscher. Erschlossen ist die Berggruppe durch die Dachstein Krippenstein-Seilbahn.

 
Bildmitte der Krippenstein Anfang Jänner 2026.

Umgrenzung

Krippeneck (Kote 1788, Seilbahnstation) – markierter Steig nördlich abwärts und der Grabensohle entlang (Trasse der Oberfeld-Seilbahn) nach Krippenbrunn – weiter der Skiabfahrt folgend bis etwa 500 m Luftlinie nordöstlich der Hanzinger Hütte (Niedere Schafeggalm[2]) – Höllgraben[2] nach Nordosten abwärts zum Miesenbach – Miesenbach nach Nordwesten zur Traun – Traun aufwärts bis zur Koppenbrücke (Haltestelle Obertraun-Koppenbrüller Höhle) – Koppenwinkelalm – Steig an Jagdhütte vorbei zur verfallenen (Obertrauner[2]) Landfriedalm – Altarstein (Kote 1351*) an der Landesgrenze – Steig südöstlich zur (Ausseer[2]) Landfriedalm – Steig östlich des Roßkogels (1 402 m ü. A.) – Landfriedtal – Graben zwischen Pfalzkogel (1 785 m ü A.) und Neualm (1 610 m ü A.) nach Süden aufwärts bis zum zweiten Schnittpunkt mit der Landesgrenze (ca. 1 760 m ü A., 400 m südsüdwestlich des Pfalzkogels) – Landesgrenze nach Südsüdwest bis zum Napfenkogel (2 032 m ü A.) – 300 m Luftlinie nach Südwesten gerade abwärts zur 1 900 m‑Schichtlinie – dieser entlang, am Oberrand des nach Süden steiler abfallenden Plateaus, nach Westen zur Rossstatt[2] oberhalb des Wurzkares und weiter nach Westnordwesten zu den Maisenbergseelein (1 874 m ü A.), insgesamt 1 250 m Luftlinie – von diesen, immer den Moränenablagerungen folgend, zunächst rund 500 m nach Nordwesten zu Kote 1886[2] und dann einen Kilometer in annähernd westlicher Richtung zur Wegteilung südlich des Loskoppens (1 956 m ü A.) – markierter Weg durchs Hirzkar zum Krippeneck;

 
Das Bundessportheim Krippenstein in den 1950er- oder 1960er- Jahren.

Berge

Zirbenkogel (1 506 m ü A.), Hageneck (1 717 m ü A.), Hohes Hirn, Graseck, Niederer Hirschberg (1 888 m ü A.), Hirschberg (2 017 m ü A.), Hoher Krippenstein (2 108 m ü A.), Niederer Krippenstein (1 989 m ü A.), Pfalzkogel (1 785 m ü A.), Speikberg (2 125 m ü A.), Niederer Speikberg (2 089 m ü A.), Roßkogel (1 402 m ü A.), Loskoppen (1 956 m ü A.), Däumelkogel (2 001 m ü A.), Margschierf (2 080 m ü A.), Hirzkarkogel (1 859 m ü A.), Napfenkogel (2 032 m ü A.);

 
Das Bundessportheim Krippenstein in den 1950er- oder 1960er- Jahren.

Flurkreuze, Marterl

Pionierkreuz (2 034 m ü A.), Heilbronner Kreuz (1 959 m ü A.)

Gewässer

Maisenbergseelein (1 874 m ü A.), Hirkarseelein, Däumelsee, Stubenbodenquelle, Miesenbach, Bühlerbach-Ursprung, Koppenwinkellacke

 
Historische Ansichtskarte des Bundessportheims Krippenstein in den 1950er- oder 1960er-Jahren.

Almen

Koppenwinkelalm, Obertrauner Landfriedalm, Ausseer Landfriedalm, Mitteralm, Neualm (1 610 m ü A.), Bärenlackenalm (verfallen), Obere Schönbergalm, Schönbergalm, Angeralm

Übernachtung

Lodge am Krippenstein

Höhlen

Rieseneishöhle, Lämmermayr-Höhle, Eisgrube, Mortonhöhle, Mammuthöhle, Teufelsjoch, Krippenstein-Eishöhle

Kare und Hochplateaus

Auf dem Stein, Hirzkar, Ecklkar

Weblink

Quellen

  • Lukas Plan: Verbale Beschreibung der Umgrenzung der Teilgruppen des Österreichischen Höhlenverzeichnisses, Stand Dezember 2022, Verband Österreichischer Höhlenforscher, als pdf auf http://hoehle.org/
  • www.bergfex.at

Einzelnachweise

  1. Verlinkung(en) mit "swiki:" beginnend führen zu Artikeln im SALZBURGWIKI, dem Mutterwiki des EnnstalWikis
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 Quelle Alpenvereinskarte 1:25 000, Dachsteingebirge (9. Ausgabe, 2000)