Wolfhold

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Wolfhold von Lohkirchen († 1. November 1137 in Admont) war von 1115/1116 bis 1137 der siebte Abt des Benediktinerstifts Admont.

Leben

Zunächst war er Dompropst in Freising (Bayern). Es folgte Profess des Schwarzwaldklosters St. Georgen sowie eine kurze Zeit als Abt des Klosters Eisenhofen-Petersberg. Dann wurde er als Abt des Benediktinerstifts Admont ins Ennstal berufen. Der Salzburger Erzbischof swiki:Konrad I. von Abensberg wandte sich mit der „demütige Bitten“ an den Abt des Klosters St. Georgen, er möge Wolfhold nach Admont schicken.

Noch im Jahr seines Todes (1137) wurde in den Geschichtsbüchern des Benediktinerstifts Admont das reformerische Wirken Wolfholds hervorgehoben. Aufgrund der Angaben kann man annehmen, dass dieses reformerische Wirken sowohl außerhalb als auch innerhalb des Klosters jedoch auf Widerstand stieß. Durch ein Ordal, ein Gottesurteil reinigte sich Wolfhold von etwaigen Anschuldigungen (Die Feuerprobe am Blahberg).

Unter Wolfholds Regentschaft als Abt entfaltete Admont erstmals seine Außenwirkung als Reformkloster. Auf ihn geht 1128 die Gründung des Admonter Frauenklosters zurück (zwischen 1116 und 1120) und reformierte die Frauengemeinschaft St. Georgen am Längsee (1122). Im Sinne der Reform beeinflusste er durch die Admuntina religio aber noch weitere Klöster.

Das bei den Kämpfen während des Investiturstreits vom Salzburger Gegenerzbischof Berthold von Moosburg verwüstete Stift Admont wurde unter Abt Wolfhold wieder aufgebaut. Eine besondere Unterstützung erhielt Wolfhold auch beim Wiederaufbau der Abteikirche durch den Salzburger Erzbischof.

Quellen

Zeitfolge
Vorgänger

Otto

Abt von Admont
11151137
Nachfolger

Gottfried I.