Wasserfallweg

Aus EnnstalWiki
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Die Emesruhe am Wasserfallweg.

Der Wasserfallweg ist ein kühner Eisenweg zur Heßhütte in den Ennstaler Alpen im Gesäuse.

Geografie

Wer am Bahnhof Gstatterboden aussteigt, marschiert noch ein Stück ennsabwärts bis Kummer. Dort biegt er nach Süden in ein Tal und steigt von rund 580 m ü. A. auf 750 m ü. A., wo der Wasserfallweg beginnt und bis auf rund 1 000 m ü. A. auf die Ebersanger Alm führt.

Heute kann der trittsichere Bergsteiger, der über den gesicherten Klettersteig zur Heßhütte aufsteigen will, diese Stelle über eine sehr steile Eisenstiege sicher überwinden. Der eindrucksvolle Blick in die Tiefe ist geblieben.

Geschichte

Der Wasserfallweg war von der Alpinen Gesellschaft „Ennstaler“ errichtet worden.[1]

1877, bald nach der Erstbesteigung des Peternpfades, machten sich Heinrich Heß und Andreas Rodlauer an die Erkletterung der Felsschrofen neben dem Wasserfall, welcher von der Ebersangeralm über die Ennsmauern herabfällt. Rodlauer hatte die Route vermutlich im Zuge seiner Wildschützen-Abenteuer bereits erkundet. Die Kletterstellen hielten ihn nicht auf, wohl aber die letzte Felsschuppe unmittelbar vor dem Ausstieg. Das rechte Bein krampfhaft in dem schmalen Spalt zwischen der Wand und der von ihr losgelösten Platte verkeilt, mussten sie äußerst mühsam emporklettern, wobei das linke Bein und die linke Körperhälfte frei über dem senkrechten Abbruch hing (Hess, Vom Wasserfallweg).

Weblink

Quellen

Hasitschka, Wegpunkte Gesäuse

Einzelnachweise

  1. Quelle anno, Neues Wiener Tagblatt, Ausgabe vom 4. September 1910, Seite 12