Rohrmoosstraße

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Rohrmoosstraße
Ziffer: L 722
Länge: 9,4 km
Startpunkt: Schladming
Endpunkt: Mautstelle Hochwurzenstraße

Die Rohrmoosstraße (L 722) ist eine Landesstraße von Schladming nach Rohrmoos bis zur Mautstelle Hochwurzenstraße. Diese Straße fällt in den Verantwortungsbereich des Landes Steiermark.

Verlauf

Die Rohrmoosstraße beginnt in Schladming, Abzweigung Ennstal Straße und verläuft nach anfänglichen Serpentinen auf die Hochwurzen. Sie mündet in den Parkplatz der Seilbahnanlage Fun Jet Hochwurzen. Von dort führt die Hochwurzenstraße weiter bis auf den Gipfel der Hochwurzen.

Namensgebung

Der Name stammt von der Bezeichnung des Rohrmoos-Untertaler Ortsteiles Rohrmoos.

Ereignis

Ein deutscher Reisebus mit 32 Passagieren stürzte am Samstagabend, den 25. Februar 2023, in der "Schlösselkehre" über eine Böschung ab, überschlug sich mehrmals und blieb seitlich auf einem Firmendach liegen. Bei dem Unfall wurde ein Passagier (31) tödlich verletzt, teilte die Polizei Sonntagfrüh mit. Ein weiterer Insasse sowie der Busfahrer (51) – beide ebenfalls Deutsche – erlitten demnach schwere Verletzungen. Nach Angaben der Feuerwehr Liezen forderte der Unfall einen Toten, einen Schwerstverletzten, vier Schwerverletzte und 26 Leichtverletzte. Der Bus war laut Polizei am Samstag gegen 23:15 Uhr auf der Rohrmooser Landesstraße (L722) in Richtung Schladming unterwegs. In der so genannten "Schlösselkehre" kam das Fahrzeug aus derzeit noch unbekannter Ursache von der Straße ab, stürzte die dortige Böschung hinab und kam auf dem Flachdach eines Firmengebäudes zu liegen. Von den 32 Insassen mussten drei eingeklemmte Personen von der Feuerwehr mittels hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Die Verunfallten wurden in die Krankenhäuser Schladming, swiki:Kardinal Schwarzenberg Klinikum[1] und Salzburg gebracht.

Nach Angaben der Feuerwehr überschlug sich der Bus mehrmals und kam seitlich am Flachdach eines Garagenkomplexes bzw. eines darauf geparkten Oldtimer-Lkw zu liegen. Unmittelbar hinter dem Unfallfahrzeug fuhr ein Bus mit Feuerwehrleuten, die Erste Hilfe leisteten. Der abgestürzte Reisebus wurde in den frühen Morgenstunden mit einem Autokran geborgen. Nach Angaben der Feuerwehr waren weit über 100 Rettungskräfte im Einsatz, darunter Feuerwehrleute, das Rote Kreuz mit Rettungssanitätern, Ärzten und Kriseninterventionsteam, Polizei, Bergrettung und Notarzthubschrauber.

Bei einem der Todesopfer soll es sich um einen Bräutigam in spe gehandelt haben, der mit einer Polterrunde unterwegs war. Am Dienstag, den 28. Februar, erlag dann auch der 51-jährte Busfahrer seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus Schwarzach im Pongau. Er konnte nicht mehr zum Hergang des Unglücks befragt werden. Die Befragungen der Passagiere hatte keine Anhaltspunkte für die Ursache des Unfalls gebracht. Nun wartete man auf das technische Gutachten. An der Unfallstelle steht das Gedenkkreuz Busunfall Schladming.

Weblink

Quellen

  1. Verlinkung(en) mit "swiki:" beginnend führen zu Artikeln im Salzburgwiki, dem Mutterwiki des EnnstalWiki